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  • Der meteorologische Frühling ...

    ... hat begonnen. Das hat nichts mit dem richtigen Frühling zu tun.
    Die Meteorologen teilen die Jahreszeiten in Monaten ein. Anfang Dezember bis Ende Februar rechnen sie zum Winter. Daraus folgt, der März gehört schon zum Frühling.
    Im Grunde haben sie ja recht. Denn ab dem 20. März 23:45 Uhr beginnt der kalendarische Frühling und somit im März. 
    Astronomisch wird der Frühling auf der Nordhalbkugel durch das Primär-Äquinoktium (Primär-Tag-und-Nacht-Gleiche) festgelegt.
    Ich habe jedenfalls schon Märzenbecher und Krokusse an diesem Wochenende gesehen. Trotzdem werden wir schon noch ein paar Tage warten müssen, bis wir unseren Körper der Sonne zeigen können.
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    Am Wochenende zeigten die Stoffhändler auf dem Domplatz ihre Schätze. Ich war wie jedes Jahr beeindruckt von der Fülle und Farbenpracht der Stoffe. Dieser Markt ist ein Magnet für viele Erfurter und Besucher aus dem ländlichem Umfeld.
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    Den Deutsch-Holländischen Stoffmarkt gibt es in Erfurt erst seit 2013.
    "Stoffe, Kurzwaren, Kindersachen, Bastelsets, Schmuckaccessoires es wurde gedrängelt, gewühlt, gefühlt und gewählt."

    http://erfurt.thueringer-allgemeine.de/web/lokal/leben/detail/-/specific/Deutsch-Hollaendischer-Stoffmarkt-lud-auf-Erfurter-Domplatz-ein-657191567
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    Handarbeiten scheinen wieder im Trend zu liegen, die Massenwaren aus den Supermärkten haben wohl ihren Höhepunkt schon hinter sich.
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    Am Abend dann ein weiteres Mal die Rocky-Horror-Show in der alten Oper. Ein Erlebnis welches ich auch weiterhin gern wiederholen möchte.
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    Heute ein Erlebnis am Leipziger Flughafen. Ein asiatische Drehteam versucht etwas mit einem Trabi  auf die Reihe zu bekommen. Sie haben gefrohren, hatten Frust, denn der Trabi wollte nicht so wie  sie es brauchten. Dann die Erlösung.
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    Trabi startete doch noch, der Vorplatz sah aus, als hätte man Tränengas geworfen und die Reizung der Schleimhäute erinnerte an vergangene Zeit. 
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    Ach ja, dann ist da immer noch der Pamps, der zwar gut schmeckt, den man aber mit geschlossenen Augen schlucken sollte. 

  • Puppenstubenmuseum zu Erfurt

    Schon im September letzten Jahres fiel uns die Werbung an der Brücke vom Schmidtstedter Knoten auf. In Erfurt am Fischersand soll ein Puppenstubenmuseum eröffnet haben. Damit war unsere Neugier geweckt. Und wie das immer ist, nahmen wir zwar die Information auf, doch kurz danach wurde sie von anderen Eindrücken überschrieben.
    Am Sonntag gegen Mittag brachen wir auf, um zum Tag der offenen Tür des Willrodaer Forthauses in der Nähe von Schellroda zu fahren.
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    Doch irgendwie hatten wir dort mehr erwartet. Auf dem Gelände vom Forsthaus fanden sich ein paar Stände an denen man Schafwolle und fertige Produkte daraus kaufen konnte. Einer verkaufte Honig, daneben ein Stand mit Mützen und Hüte, ein Marketenderstand, die Eichsfelder brachten auch ihre Waren an die Frau und man konnte thüringer Wildbratwurst essen.
    So kurz nach dem Frühstück war uns nicht nach essen zumute. Also fuhren wir zurück in die Stadt und wanderten ausgiebig durch die Altstadt. Die Sonne meinte es am Sonntag gut mit uns, was auch viele andere Erfurter und Besucher in die Stadt lockte.
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    Es gab auch schon einige Unverwegene, die sich bei einem Glas Wein oder Kaffee  vor dem Wirtshaus setzten. Dafür war es uns jedoch noch zu kalt.
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    Zu Hause wartete ein leckeres Chili con Carne auf uns (wohl mit ein wenig zuviel Knoblauch, wie sich heute herausstellte), weshalb wir dann doch zurück gefahren sind.
    Doch unterwegs sahen wir wieder die Werbung für das Puppenstubenmuseum.
    Nach dem Essen zogen wir also nochmal los.
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    Zum Fischensand 9, ganz in der Nähe vom Domplatz. Das kleine Museum ist fein eingerichtet und zeigt in 3 Räumen Puppenstuben, Puppenküchen, Kaufmannsläden und Bauerhöfe.
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    Die Sammlung Rebettge-Schneider gliedert sich in Puppenstuben, Puppenküchen, Kaufläden, Bauernhöfe sowie seltene Spielzeugeinzelstücke. Sie zeigt anhand zahlreicher Exponate, die aus der Zeit zwischen 1890 und 1980 stammen, unterschiedlichste Facetten der Entwicklung der Puppenstube. Wir werden in eine Guckkastenwelt entführt, in der wir Gegenstände, zum Teil längst vergessene Gerätschaften wieder-entdecken, die es so in unserem heutigen Umfeld gar nicht mehr gibt, an die wir uns erinnern, von denen wir unseren Kindern und Enkelkindern erzählen und so Geschichte und Geschichten teilen und mitteilen können." Zitat: http://erfurter-puppenstubenmuseum.de/sammlung.html 
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    Ich kann einen Besuch des kleinen Museums empfehlen. Nicht nur Kinderaugen glänzen dabei.
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    Nach dem konzentrierten Bewundern von Spielzeug kann man sich gut bei einem Wein in angenehmer Atmosphäre entspannen. Manchmal findet man auch so manch Beutel zum lächeln.  

  • Grüner Smoothie

    Ich hätte nicht gedacht das solch Gesöff auch schmecken kann.
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    Mango
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    Blattspinat
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    eine Dattel
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    zwei Bananen und Wasser dazu ...
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    Alles gemixt und dann sieht es aus wie Kinderkacke.
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    ... und zum Schluß schmeckt das auch noch ... 

  • Riechheimer Berg

    In den fast 7 Jahren, die ich hier im Blog mein Unwesen treibe, sind schon so einige Einträge über meine Heimatstadt Erfurt eingeflossen.  Die Geographie kam sicher immer ein wenig zu kurz. Das will ich heute ändern. 
    "Erfurt liegt am Südrand des Thüringer Beckens, im weiten Tal der Gera, eines Zuflusses der Unstrut. Im Süden wird das Stadtgebiet von den bewaldeten Höhen des Steigerwald umgrenzt. Die größte Ausdehnung des Stadtgebiets beträgt von Nord nach Süd 21 km und von Ost nach West 22,4 km. Durch die Lage der Stadt im Übergang vom Thüringer Becken zum Vorland des Thüringer Waldes schwankt die Höhenlage im Stadtgebiet zwischen 158 m über NN im Norden und 430 m über NN im Südosten."
    Erfurt
    "Daberstedt" von Michael Sander - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons - http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Daberstedt.PNG#mediaviewer/File:Daberstedt.PNG
    Also ich wohne im Stadtteil Daberstedt, an der Grenze zur Schmidtstedter Flur, ca. 500 Meter Luftlinie vom Hauptbahnhof entfernt, auf einer Höhe von 200 m über NN.
    Eine sichere Lage vor Überflutung. Aber dafür haben unsere Altvorderen schon genialer weise mit dem Flutgraben vorgesorgt.

    Daberstedt liegt im Süden der Stadt und je weiter man in Richtung Südosten fährt, umso höher muss man steigen. Windischolzhausen liegt bei ca. 280 m über NN. Von dort führt unterhalb des Willrodaer Forst, die einzigste Straße direkt nach Schellroda, welches schon zum LK Weimarer Land gehört. Dort verzeichnen wir schon 405 m über NN. Also gute 200 Höhenmeter Unterschied zu Daberstedt auf knapp 8 Kilometer Länge. Das macht sich im Winter schon sehr bemerkbar.
    Weitere 2 Kilometer in südöstlicher Richtung liegt der Riechheimer Berg, die höchste Erhebung nahe der Landeshauptstadt mit 513 m über NN. Ein Ausflugsziel der Erfurter zu allen Jahreszeiten. Im Winter kann man auch sehr gut mit Langlaufski von Schellroda bis zum Riechheimer fahren, wenn ... die Schneefallhöhe bei 400 m liegt. 
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    Seit 1895 befindet sich auf dem Berg eine gleichnamige Gaststätte. Ihr Kern ist ein von einer Ausstellung in Erfurt umgesetztes typisches mittelthüringisches Bauernhaus, das von Gastwirt Hüther aus Riechheim errichtet wurde und als Thüringer Bauernhaus 1894 von Emil Schönau in Kranichfeld für die Gewerbe- und Industrie-Ausstellung in Erfurt hergestellt worden war. 
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    Südlich der Gaststätte steht ein Bismarck-Denkmal der "Riechheimer Berggemeinde" aus dem Jahre 1907. Das an einer Kalksteinmauer befindliche Medaillon des Reichskanzlers ist die Nachbildung eines Originals aus Bronze, das die Gastwirtsfamilie Limprecht/Büchner von 1945 bis zur Wende im Keller sichergestellt hatte. 1995 wurde das vervollständigte Denkmal wieder eingeweiht.
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    Gestern war es bei mir mal wieder so weit. Ich durchbrach den verordneten Stubenarrest und floh auf den Riechheimer. Die frische Luft tat gut. Der dort liegende Schnee kann zwar nicht mehr zum Wintersport benutzt werden und doch gab das stechende Weiß positive Signale ans Hirn.
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    Selbst die Gaststube hatte geöffnet und der Ofen gab wohlige Wärme. Der Wirt servierte Kännchen Kaffee, mit der Belehrung, die Metallkanne beim Eingießen zu öffen. Der Käsemarmorkuchen war noch warm, also selbst gebacken und schmeckte wie bei Omma auf der Ofenbank.
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    Ein älteres Ehepaar in Wanderklamotten, ein Schwulenpaar mit neckischen Halstüchern und sehr lauter Aussprache und ein 50 jähriger Sohn mit Mutter, der ihr erklärte wie sie mit der Rente umzugehen hätte. Für Unterhaltung war eben auch gesorgt. Zur Tarnung fummelte ich an mein Handy rum, was der rührige Wirt zum Anlass nahm mir WLahn anzubieten, ich staunte erst und winkte dann ab. Die anderen im Raum sollten ja nicht mitbekommen das ich interessiert lauschte.
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    Ja ... was wollte ich eigentlich ... schau auf den Titel ... ach genau ... Leute, der Riechheimer Berg ist immer einen Ausflug wert! 

  • Winter die zweite ...

    Hier in Erfurt ist es so um die Null Grad kalt. Der Wind macht das Kälteempfingen auch nicht besser. Überall liegt ein bisschen Schnee und doch ist es nicht weiss. Das Wetter in Erfurt sollte sich entscheiden.
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    Entweder Winter und Schnee oder Frühling. Die tapferen Marktverkäufer holten sich am Samstag kalte Füße. Selbst das Weichei von Eiermann brachte seine dicken Eier wieder an den Mann oder die Frau.
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    Und bei den Klamottenhändlern muss eine neue Ladung hochmoderne, schicke Kittelschürzen eingetroffen sein. Ein Traum für jede Frau.  
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    Am Samstag wurde im Rahmen des MDR-Wintermärchens in Masserberg mit Schnee modelliert. Nächste Woche wird gleiches in Johanngeorgenstadt und übernächste Woche in Harzgerode stattfinden.
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    Wir waren neugierig was in Masserberg entstanden ist. Und auf den Schnee freuten wir uns auch.
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    Wir mussten ganz schön suchen um den Platz mit den Schneefiguren zu finden.
    Und man muss sehr genau hin schauen um die Figuren zu sehen.
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    Jedenfalls auf dem Bild. Ein Haus, ein Säbelzahntiger, ein Schuh, eine Rennsteigbaude, 
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    ein Ball, eine Wasserstelle und eine Eule. Jetzt wollen wir doch mal sehen was Sachsen und Sachsen-Anhalt auf die Beine stellt.
    http://www.mdr.de/mdr-um-4/mdr-wintermaerchen100.html
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    Für heute reicht es wohl mit dem Schnee. Jetzt brauche ich etwas warmes für innen. 

  • Winter ...

    ...jetzt hat er uns! Gestern war ich im Harz unterwegs. Von Erfurt kommend, über Mansfeld, Aschersleben auf die B 6 (als Ersatz für eine Autobahn), nach Halberstadt.
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    Unterwegs dröhnte der MDR Sachsen-Anhalt dass es im Harz bis zu einen Meter Schnee gibt. Ski und Rodel gut. Nun gut, ich hatte in Halberstadt zu tun und ein Termin in Wernigerode kam nicht zustande.
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    Winterferien eben. Also nutzte ich die Zeit um den Harz  auf Winter zu prüfen. Meine Tour ging über Elbingerode hoch nach Elend, Sorge, Tanne und Benneckenstein. Winter wie ich ihn mag.
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    Leider hatte ich meine Ski nicht mit.

  • Geniale Architektur der Natur

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    Eine Knolle Knoblauch, wie sie auf den Frühling wartet. 

  • Die Sonntage ...

    ... sind im Januar grau und kalt. Wenn wenigstens Schnee liegen würde, würde das helle Weiß Licht spenden. An solchen Tagen kann man nur auf dem Sofa fläzen oder durch die raue Natur wandern.
    Wir haben einen Zwischenweg gefunden.
    Mit dem Auto durch das Land fahren, immer auf der Suche nach Schnee oder einem anderen Lichtblick.
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    Am 2. Sonntag des Jahres, dem 11.01. fuhren wir nach Frauenwald. Ein Wintererholungsort zu dem wir noch vor 15 Jahren jedes Mal in den Winterferien gefahren sind. Dort lag immer genügend Schnee zum Ski fahren und Rodeln. Leider ist es auch dort mit der Schneepracht vorbei und der Ort vegetiert nun so vor sich hin. Viele Urlauber bleiben aus und damit versiegt auch die Haupteinnahmequelle vieler Frauenwalder.
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    Am 3. Sonntag, den 18.01. fuhren wir über Saalfeld die B 281 hoch nach Neuhaus am Rennweg. Mehr als 800 Meter über dem Meeresspiegel. Dort sah es genauso aus wie eine Woche zuvor in Frauenwald. Der dort liegende Schnee war schon ein paar Tage alt und reichte auf keinen Fall für Wintersport. In einer Rennsteigbaute haben wir so leidlich zu Mittag gegessen.
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    Wir bildeten uns ein, dass Thüringer Klöße und Rinderroulade ein Standartessen am Rennsteig ist und damit die Gaumenfreuden garantiert sind. Aber nicht dort. Die Klöße waren Spitze. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Die Roulade mit samt der hellen Soße (wie man diese Farbe bei einer Rindsroulade hinbekommt ist mir ein Rätsel) schmeckte nicht. Zu zäh und ohne dem typischen Geschmack.
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    Beim Rückmarsch zum Auto, durch den Wald konnte ich noch ein paar tolle Bilder machen. Etwas bizarr waren die Büsche und Bäume mit Reif bedeckt und der mit Moos überzogene Baumstumpf bildete die Grundlage für neues Leben, einschließlich für Pilze mitten im Winter.

    Am 4. Sonntag, den 25.01. sind wir in die gegengesetzte Richtung gefahren. Sömmerda, Kölleda, Laucha nach Freyburg. Über Freyburg thront das thüringische Schloss Neuenburg. Nichts Neues, denn hier war ich des Öfteren bei meinen Reisen.
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    http://mreddy.blog.de/2012/09/06/freyburg-14686358/
    http://mreddy.blog.de/2010/06/29/schloss-neuenburg-freyburg-unstrut-8887883/
    So hatte ich jedenfalls gedacht. Die mittelalterliche Gaststätte wurde in der Zwischenzeit komplett umgebaut, aller Kram wurde entfernt, so dass die wunderschönen Gewölbe zu Geltung kommen. Auch die Wirtsleute haben gewechselt. Das Mittagessen kann ich mit guten Gewissen weiter empfehlen. Sehr schmackhaft und mit Liebe zubereitet und dabei noch äußerst preiswert.
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    Der Blick vom Schloss ins Land ist selbst im grauen Januar eine Augenweide.
    Zurück fuhren wir immer entlang der Unstrut bis zur noch nicht vollendeten Autobahn A 71 die uns bequem nach Erfurt leitete.
    Ach ja, unterwegs hörten wir die Hörversion "Die Mütter-Mafia und Friends" und hatten immer ein Grinsen auf den Lippen.
    http://books.google.de/books/about/Die_M%C3%BCtter_Mafia_und_Friends.html?id=z2CyE-0roK8C&redir_esc=y

  • Ich muss jetzt ...

    ... unentwegt auf folgendem Zitat rumdenken:

    >> Die wohlhabende Hamburgerin ist eine gelungene Mischung zwischen Pferd und Frau.<<
    Wolfgang Joop

    Wie ich schon früher mal feststellen musste, bin ich ein visueller Typ.

  • Manche Sprüche ...

    ... sind einfach genial! 
    Payback

  • Die 2. Kalenderwoche ...

    ... im neuen Jahr 2015 ist nun auch schon wieder Geschichte. Nicht viel geschehen.
    Jeden ein gesundes neues Jahr gewünscht, egal ob man es ehrlich meint oder nicht. Das macht man eben so.
    Ich habe das Bedürfnis eine Bestandsaufnahme zu machen. Das passt nicht Jeden, mach ich aber trotzdem.  Ich bekomme einen Überblick,  weiss wo ich weiter buddeln muss und wo Genügsamkeit besser ist.
    Es ist eine Zeit in der ich zur Ruhe komme kann.
    Wie die Pflanzen oder die Igel und die Bären.
    Trotzdem ist nicht an Winterschlaf zu denken. Schade eigentlich.
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    Samstag mal wieder auf den Markt. Der Eiermann hat sich wie schon so oft als Weichei entpuppt und mir die dicken Eier vorenthalten.
    Den späten Abend habe ich mit meinen Freund in der Notaufnahme verbracht. Kreislaufkollaps und einen Bruch am linken Bein. Wenn es kommt, kommt es dicke. Gute Besserung!
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    Heute waren wir auf die Suche nach dem Winter. Zu Hause sind es + 3 Grad. Gestern waren es +17 Grad. Ekelhaft!
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    Früher waren wir jedes Jahr in den Winterferien in Frauenwald. Rodeln, Langlaufski, Glühwein oder Tee und eine saugute Bratwurst. Unsere Tochter fuhr Ski wie eine kleine thüringische Göttin.
    Heute war der Ort wie ausgestorben. Der Klimawandel bringt seine Opfer.
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    Das Leben kann troztdem sehr schön sein. Man es muss eben nur zulassen. :)

  • Usedom ...

    Wir sind seit langer Zeit mal wieder zwischen den Jahren ausgebüchst.
    Sehr lange kamen wir gar nicht auf die Idee uns den Rummel um Weihnachten und Silvester zu entziehen. "Das macht man eben nicht", wenn man Kinder hat.  Da wollen Oma und Opa, Tante und Onkel usw. ihr Recht einfordern, das Kind zu bespaßen und zu beschenken.
    Nun aber, da das Kind selbst dem Gehabe zu den Feiertagen entflieht, sind wir frei in unseren Entscheidungen und können tun und lassen was wir wollen.
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    Dass es kalt war habe ich ja schon gepetzt.
    An den ersten Tagen hatten wir auch sehr gutes Wetter mit Sonne und Blick frei auf das Meer. Dann kamen die Tage an denen wir uns die Insel rein gezogen haben.
    Wir waren ja nicht das erste Mal auf Usedom. Und doch wussten wir nicht darüber Bescheid, dass dort Erdöl gefördert wird. Wie in Dallas.
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    Wir mussten natürlich auch nach Peenemünde, dem Ort wo Wernher von Braun die Grundlage für die Raumfahrt und auch für die Trägersysteme der Interkontinentalraketen legte.
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    Wir kletterten und krochen durch ein Unterseeboot der Russen und bestaunten die Großrakete Aggregat 4, die in der Heeresversuchsanstalt auch V 2 genannt wurde.
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    Es wird ja zurzeit immer so früh dunkel, auch wenn die Tage wieder länger werden.
    Wolgast erlebten wir in der Dämmerung und natürlich auch im Stau der Zugbrücke über die Peene.
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    Im Ostseebad Zinnowitz steppte am letzten Tag des Jahres der Bär, mit Wintermarkt und Glühwein, der bei wenigen Wärmegraden und einer steifen Brise angesagt war.  
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    Silvester am Strand ... das wollten wir einmal erleben.
    Trassenheide liegt zwischen den Ostseebädern Karlshagen und Zinnowitz. Wenn man am Strand steht und Richtung Meer schaut, dann liegt Karlshagen links und Zinnowitz rechts. In beiden Orten wurde an den Seebrücken Feuerwerke gezündet. Ein Schauspiel welches man nicht immer sieht.
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    Der Neujahrstag ist ja der Muse und Schonung vorbehalten. Man geht an die frische Luft, wenn sie schon vertragen wird oder hört dem Neujahrskonzerten andächtig zu.
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    Wir fuhren nach Karlshagen, bekamen dort ordentlich Wind um die Nase und Glühbier zum Einheizen.
    Die Eingeborenen versuchten sich mit Weihnachtsbaumweitwurf und verbrannten am Strand das letzte Holz. 
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    Am Abend waren wir dann in Heringsdorf. Im Kaisersaal des Maritim-Hotels gab Manfred Krug und Uschi Brünning einen Lese- und S(w)ing-Abend. Das war ein gelungener Ausklang des Neujahrsabends.
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    Jetzt sind wir wieder wohlbehalten in Erfurt gelandet, haben alle Weihnachtsutensilien in den Keller verbannt und genießen ein ruhiges Wochenende.
    Ich wünsche alles Lesern ein gutes und gesundes Jahr 2015. 

  • Es ist verdammt kalt ...

    ... hier auf der Insel Usedom. Obwohl das Thermometer nur -3 Grad in den in den Morgen und Abendstunden anzeigt. Schon gestern bei der Anfahrt hat der Raureif die Bäume entlang der Autobahn herrlich in weiß gemalt.
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    Heute morgen hat es uns an den Strand von Trassenheide getrieben, um die Nase mal in eine frische Briese zu halten. Nach den fetten Feiertagen tut das mal gut.
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    Der straffe Wind lässt uns die Temperaturen eisiger spüren als es in Wirklichkeit ist.
    Die Möwen haben damit aber kein Problem.
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    Wenn man dann noch einen Blick für das Schöne hat, sieht man eine veralgte Bank am Strand. Völlig unmotiviert.
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    Wie dem auch sei, wir bleiben noch ein paar Tage und werden richtig auslüften. 

  • Der Adventskalender ...

    ... an der Wand ist nun restlos geplündert und schon entsorgt. Trotz alle dem steht seit gestern hier ein neuer Adventskalender mit 24 verschiedene Flaschen Bier. Vielleicht eine Art Coundown für das neue Jahr, ohne Bier, um den Bauchumfang auf ein erträgliches Maß zu bringen?
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    Jedenfalls eine liebe Geste und eine gelungene Überraschung!
    Alle Welt feiert in den nächsten 2 Tagen ein hoffentlich frohes Weihnachtsfest. Die Vorbereitungen dazu sind so gut wie abgeschlossen. Selbst der Domplatz in Erfurt sieht nach den langen Tagen des Weihnachtsmarktes wieder wie geleckt aus und die Händler des Wochenmarktes haben wieder genügend Platz, um am heiligen Vormittag ihre Brötchen und Eier an den Mann zu bringen.
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    Was mich aber stutzig macht, sind die nicht geernteten Kartoffeln auf dem Feld.
    Leben wir wirklich in einer Überflußgesellschaft?
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    Ich kann mich noch an Tage erinnern, an denen wir in den Herbstferien Kartoffeln gesammelt haben und für den Korb ein paar Pfennige für das Taschengeld bekamen. Was ist jetzt anders?
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    Nun ist genug gebrummelt.
    Die Weihnachtstage stehen vor der Tür, wir sollten uns für die Völlerei wappnen und die letzten Handschläge der Vorbereitung absolvieren.
    Frohe Weihnachten!!!   
    Und wer will, kann am 26.12. auf dem Wenigenmarkt in Erfurt schon wieder Glühwein schlürfen. 

  • Was man beachten sollte ...

    ... man kann immer noch mit Wonne den Erfurter Weihnachtsmarkt genießen.
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    Man kann auch sehr leckere Früchte, mit allem Möglichen überzogen, genießen.
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    Bei einer Chilischote sollte man jedoch beachten, dass sie zum Ende hin scharf wird und Glühwein kein geeignetes Mittel zum Durst löschen ist. 
    Das musste hier mal gesagt werden! 

  • Heute war unser ...

    ... Tag für den Bauernmarkt in Tonndorf. Der ist immer am 3. und 4. Advent.
    Jedoch hat es am Samstag nur geregnet und in der Nacht etwas geschneit. Der Schnee ist weg getaut und hat natürlich auf den Feldern und Wegen eine Matschpiste hinter lassen. Schlechte Karten für einen Bauernmarkt in der Pampa.
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    Egal, was uns nicht umbringt macht uns hart. Alter Spruch zur Aufheiterung. Uns erwartete Matsch, ein guter Glühwein, eine herrliche Atmosphäre und eine geräuchete Speckseite die ein ganzes Jahr bei uns reicht.
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    Wir fuhren weiter nach Kranichfeld zum Weihnachtsmarkt im Oberschloß.
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    Eine sehr überschauliche Veranstaltung.
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    Einige Buden, Glühwein, Bratwurst und eine Burg zum wohlfühlen.
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    Ich habe selbst meine Höhenangst überwunden, weil mir die Burg sehr gut gefallen hat.

  • Weihnachtsmärkte ...

    ... sind soooooo unterschiedlich. 

    In Arnstadt zum Beispiel, der ältesten Stadt in Thüringen, das steht jedenfalls auf den Gullideckeln, gibt es einen Kachelofen, der gut geheizt auf der Ofenbank viele Besucher mit Glühwein anzieht.
    ArnstdatKachelofen am Weihnachtsmarkt von Arnstadt
    Am Montag in Jena, hatten wir eine geraume Zeit bei Rheumathologen zu überbrücken und wollten den Weihnachtsmarkt dort genießen.
    Den Winzerglühwein von vor ein paar Jahren fanden wir nicht mehr. Schade aber auch.
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    Töchterchen wollte auch nicht mit dem Karusell fahren. Es gibt jedoch einen mittelalterlichen Weihnachtsmarkt, der schon ganz heimlich ist.
    Böse Zungen behaupten in Jena, das ab nächstes Jahr der Weihnachtsmarkt nur noch am Wochenende statt findet. Provinz?
    Leipziger WeihnachtsmarktLeipziger Weihnachtsmarkt
    Den Leipziger Weihnachtsmarkt kann ich nur empfehlen. Großzügig, weitläufig und wenn nicht so kalt wie heute, kann man sich dort gut amüsieren.
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    Auch einen Besuch in der Nicoleikirche, wo die friedliche Revolution in der DDR begann, geht direkt vom Leipziger Weihnachtsmarkt.
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    Schockiert hat mich die Behauptung, das ein eng begrenzter mittelalterlicher Markt zu Alt-Leipzig, als Naschmarkt bezeichnet wird. 
    Es gibt nur einen: in Wien!!!!
    Auerbachs KellerAuerbachs Keller
    Wer in Leipzig gewesen ist, war auch in Auerbachs Keller.
    Das ist genau so, wenn man in München das Hofbräuhaus besuchte.
    Tradition und doch ein wenig Ernüchterung.

  • Heute zum Tag des ...

    ... Nicolaus ... ach ja, allen Lesern wünsche ich einen lieben Nicolaus  ... muss ich aber doch mal gewisse Missstände ansprechen.
    Bevor der Dezember die heiße Zeit in Richtung Heiligabend einläutete, haben wir zwei Adventskalender in unseren Haushalt geholt.
    Einer war für das Kind gedacht und der zweite für meine Frau und mich. Wir sind eben ein sparsames Ossipaar. Rittersportschokolade und Kinderschokolade. Die Aufteilung war damit ganz klar.
    Nun behauptet die Tochter kein Kind mehr zu sein.  Herrgott wer nimmt es denn auch so genau. Sie wollte jedenfalls keine Kinderschokolade. Hach ... da stehen wir doch drüber.
    So hängt der Weihnachtskalender für die "Alten" im Flur.
    Ich ... ganz Kavalier ... gab meiner Frau am 1. Dezember das Vorrecht, die erste Tür zu öffnen.
    Völlig unbeholfen und aufgeregt riss sie die Tür auf und holte die leckere Schokolade an das Licht. Gleiches wiederholte sich an den 2 weiteren ungeraden Tagen. Das Ergebnis kann man im Bild erkennen:
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    Wenn wir Männer so unsere Frauen auspacken würden, dann müsste Frau eine Unmenge des Haushaltsgeldes für neue Reizwäsche ausgeben.
    Oder ist in der Kinderschokolade etwa ein Suchtmittel???  Ach, ich will gar nicht weiter darüber nachdenken, koch meine Gemüsesuppe fertig
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    und tauche besser im Dunkel des Weihnachtsmarktes ab.  

  • Der erste Weihnachtsmarktbesuch

    Die Stadt Erfurt hat sich festlich geschmückt.
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    "Geprägt durch einen der am besten erhaltenen mittelalterlichen Stadtkerne Deutschlands ist die Stadt eine reizvolle Mischung aus reichen Patrizierhäusern und liebevoll rekonstruierten Fachwerkhäusern. Mariendom und Severikirche, dieses monumentale unverwechselbare Bauensemble und zugleich Wahrzeichen Erfurts, sind in warmes Licht getaucht. Weihnachtsmelodien erklingen und der Duft von Glühwein und Pfefferkuchen liegt in der Luft." 
    http://www.erfurter-weihnachtsmarkt.eu/
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    Schon am Vormittag auf dem Weg zum Markt, müssen wir den Weihnachtsmarkt queren. Gegen 10:00 Uhr füllt sich der Domplatz mit in Bussen herangefahrenen Menschen aus allen Himmelsrichtungen. Die Tiefgarage am Domplatz ist knackend voller PKW`s mit fremden Kennzeichen.
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    Am Samstagabend hat uns dann nichts mehr zu Hause gehalten, der Drang ins Gewühle übermannte uns. Erster Glühwein am Fischmarkt hat uns nicht überzeugt. Weiter zum mittelalterlichen Weihnachtsmarkt am Wenigenmarkt, wo wir dem Gedrängel gleich aus dem Weg gingen.
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    Am Augustiner, hinter der Krämerbrücke, wurde es dann gemütlich. Heiße Obstglühweine locken in den heimisch geschmückten Biergarten, wo man auch eine gute Thüringer oder ein Stockfischerl bekommt.
    Wir entschieden uns für den Hollundenglühwein, der dann auch danach schmeckte, aber ein wenig zu seicht für unseren Gaumen war.
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    Auf dem eigentlichen Weihnachtsmarkt am Domplatz erstanden wir dann im dichten Gedränge einen weißen Glühwein bei "Waller`s Winzerstand". Man musste schon fest auf beiden Beinen stehen, um nicht ständig von drängelnden Besuchern aus dem Gleichgewicht gebracht zu werden.
    Fazit: Auch dieser Glühwein holte uns nicht vom Hocker und ließ uns etwas enttäuscht nach Hause gehen. Vielleicht müsen wir uns erst ein wenig in weihnachtliche Stimmung bringen, damit wir den Glühwein auch genießen können. Es war ganz sicher nicht der letzte Besuch. 

  • Die Reise nach Sachsen ...

    ... führte mich zuerst nach Bautzen, wo ich im Husarenhof übernachtete.
    In der Nachbarschaft liegt die Husarenkaserne, die zum Behördenzentrum ausgebaut wurde.
    Alles herrlich saniert, ein Augenschmaus für den Betrachter.
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    Donnerstag vormittag fuhren wir nach Langenwolmsdorf, ein Ortsteil der Stadt Stolpen.
    Der Ort ist schon weihnachtlich geschmückt und strahlt im Glanze der Kugeln und Lichter.
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    Dort werden Schwibbögen, Weihnachtspyramiden, Räuchermännel und andere Stehrumchen hergestellt. Das haben wir uns in Ruhe angeschaut, um uns auf den Advent einzustimmen. (Was Mann nicht so alles über sich ergehen lassen muss.)    
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    Dann ging es nach Görlitz. Das ist eine Stadt an der Neiße, welche durch den Fluss in einem deutschen und einem polnischen Teil (Zgorzelec) getrennt ist.
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    "Görlitz blieb im 2. Weltkrieg von Zerstörung fast völlig verschont. Eine Besonderheit der Staddt ist, dass alle wesentlichen Phasen der mitteleuropäischen Siedlungsentwicklung ohne größere bauliche Veränderungen erhalten und ablesbar blieben." Diese Sätze habe von Wiki übernommen, ich hätte es nicht besser ausdrücken können.
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    Die Stadt strahlt so etwas erhabenes aus, wie ich es nicht in Worte fassen kann. Die alten Häuser wurden fast alle original saniert. Selbst die Eingangstore wurden so wieder hergestellt, wie sie früher waren.
    Auch hier musste ich von einem Geschäft ins nächste wandern und natürlich auch in das dort ansässige Weihnachtshaus.
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    Irgendwann ist auch Mann plastermüde, auch wenn ich gern durch Görlitz ziehe. Eine Sache sei hier noch erwähnt. Görlitz wird auch die Rentnerstadt genannt. Das kommt daher, dass schon viele pensionierte Leute aus den westlichen Bundesländern nach Görlitz gezogen sind. Denn die Mieten sind dort moderat, Wohnraum ist in Fülle vorhanden und man kann sehr billig in Polen das Nötige zum leben einkaufen.
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    Fazit: Nach meiner langen Tour durch Sachsen-Anhalt war der Besuch in Sachsen eine willkommene Abwechslung. Auch wenn ich mit der Sprache anfangs so meine Schwierigkeiten hatte. 

  • Mal wieder in Sachsen ...

    ... überall in den größeren Städten wurden die Weihnachtsmärkte eingeweiht.
    Der Herbst neigt sich also auch schon seinem Ende zu. Das Jahr 2014 befindet sich im Endspurt.

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    Das Amberbäumchen verweigert noch die Entblätterung und färbt sich ein wenig in rot und gelb.
    Wenn ich ehrlich bin, muss ich zugeben, das bei mir für dieses Jahr die Luft raus ist.
    So stark wie das junge Bäumchen will ich mich gar nicht gegen die Ruhe des Winters sträuben.
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    Am Dienstag Abend genoß ich mit Töchterchen die Ruhe und gute Luft einer Salzgrotte. Auf dem Rücken liegend sind mir wohl auch ein paar Schnarcher entglitten. Die salzige Luft hat den Atemwegen gut getan. Wir haben uns gleich für eine weitere Sitzung angemeldet.
    http://www.erfurter-salzgrotte.de/
    Ja und heute bin ich gegen Nachmittag schon nach Bautzen gefahren, um nicht am Donnerstag sehr früh und in der Dunkelheit fahren zu müssen. Ich bin mal wieder in Sachsen und habe wenig Ahnung was mich morgen hier erwartet.
    Ein Weihnachtsmarkt wohl nicht.  

  • Weltmännertag

    Du musst die Männer schlecht behandeln ...

    Revue über Liebe, Herzschmerz und Eifersucht Musik von Peter Kreuder, Georg Kreisler, Friedrich Hollaender, Mischa Spoliansky, Robert Stolz, Gerd Natschinski, Walter Kollo u. a.
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    Zwei Frauen lassen die Welt an ihren reichhaltigen Erfahrungen mit dem Objekt MANN teilhaben. Dabei blieb kein Auge trocken und kein Herz ungerührt, denn die beiden lieben das Leben und zuweilen auch die Männer, die sie mittlerweile zu nehmen wissen. Humorvoll ergründen sie, nach welchen Traummännern sich FRAU eigentlich sehnt und wie weit die realen Exemplare der Gattung MANN vom Ersehnten abweichen ... Du mußt die Männer schlecht behandeln ...
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    Sie waren nicht überzeugend, aber kurzweilig.  
    Als mein Freund anrief, musste ich das Handy ausschalten, es hat aber sonst niemand das Klingeln gehört.
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    Also wer es noch nicht wusste, gestern war Weltmännertag. 

  • In Jüterbog ...

    ... war ich Anfang November.
    Jüterbog ist eine Kleinstadt im Landkreis Teltow-Fläming im Bundesland Brandenburg. Die Stadt liegt an der oberen Nuthe am Übergang zwischen Hohem und Niederen Fläming.
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    Wie man schon an den ersten Bildern erkennen kann, befand ich mich mitten im Preussenland. Wiki sagt dazu: "Im Wiener Kongreß wurde 1815 die Nordhälfte des Königreichs Sachsen, einschließlich Jüterbog, als Kriegsentschädigung an Preußen abgetreten."
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    Jüterbog war bis zum Abzug der russischen Truppen sehr lange eine Garnisionsstadt. Auch jetzt gibt es noch in der Nähe der Stadt Militärflugplätze, an den Stellen wo früher Luftschiffhallen standen.
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    Als ich die franziskanische Mönchenkirche sah, bin ich schnurstracks dort rein. Verwundert stellte ich fest, dass man aus einem Kloster eine Bibliothek für die Stadt gemacht hat.
    Aber Klöster sind wohl ein würdiger Ort für die Bücher.
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    Das Kopfsteinplaster machte mir bewußt, wie durchgelaufen meine Schuhe waren. Also bin ich rein in ein Schuhgeschäft und kaufte mir neue Schuhe. Sie sehen genauso aus wie die Alten. Aber sie laufen sich viel bequemer.
    Mir wäre die Stadt zu eng.

  • Zwischen Klassik am Sonntag ...

    ... und Klassik am Mittwoch, konnte ich noch ein paar interessante Bilder schießen.
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    Am Sonntag durften wir "Classic Hour mit Gonzalo Diaz Ensemble" im Speicher genießen, während andere auf dem Domplatz mit Kerzenlicht gekokelt haben. Tango und Bolero Melodien vom Feinsten zur guten Zigarre und Wein. So kann man das Leben genießen.
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    Am Dienstag konnte ich ein paar sehr interessante Bilder zum späten Vormittag in der Nähe von Bernburg machen. Der zähe Nebel spielte mit der Sonne, die sich einen wilden Kampf mit den Wolken lieferte. Während ...
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    ... auf der anderen Seite der Mond amüsiert das Schauspiel beobachtete und der alte Mann auf einer Bank, aufgemalt an der Wand, eine gemütliche Ruhe ausstrahlt.
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    Der Mittwoch glänzte mit dicken Nebel, der sich nicht auflösen sollte. Die Blätter der Zwischenfrucht auf den Feldern sammeln das schwebende Wasser für schlechte Zeiten.
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    In der Martin-Luther Universität Halle-Wittenberg spielte am Abend das "Grieg Trio",  von Ludwig van Beethoven, Dmitrie Schostakowitsch  und Berdrìch Smetana Werke, die mit dem Klavier, einer Violine und dem Violincello vorgetragen wurden.   Dabei hat mich nur Smetana so richtig begeistert. Werke für Trios sind wohl nicht jedermanns Sache.
    Der Abend endete trotzdem entspannt. 

  • In meinem Blog ...

    ... will ich keine politischen Themen behandeln. Das habe ich mir bei der Einrichtung vorgenommen.
    Das heißt nicht, dass ich unpolitisch bin.
    In Thüringen wurde im September gewählt. Traditionell wurden die CDU Wahlsieger mit 33,5%. Zweistärkste Partei wurden die Linken mit 28,2%. SPD 12,4%, AFD  10,6% und die Grünen 5,6%.
    Die CDU hat nun Koalitionsgespräche mit SPD und Grünen geführt, aber keine der beiden Parteien wollten mit der CDU eine neue Regierung bilden.
    Bisher war die SPD mit der CDU an der Macht. Das hat der SPD nicht gut getan.
    Also hat die zweitstärkste Partei Gespräche mit der SPD und den Grünen geführt und sie sind sich einig geworden. Man hat zwar nur eine Einstimmenmehrheit, aber es ist eine Mehrheit.
    Das hat die CDU nicht hinbekommen. Nun ist klar, dass ein Linker Ministerpräsident werden soll. So funktioniert Demokratie.
    Jetzt werden bei linken Politiker Reifen zerstochen, Radmuttern gelockert und Drohanrufe auch an die Familienangehörige getätigt.
    So etwas habe ich in den Jahren als die CDU die Wahlen gewonnen haben nicht gehört.
    Funktioniert Demokratie in Thüringen nur wenn die Schwarzen die Oberhand haben?
    Am Sonntag sind gut 4000 Menschen auf dem Domplatz gewesen und haben demonstriert. Vordergründig Menschen die Angst vor einer linken Regierung haben. Aber auch Menschen die für einen Politikwechsel gestimmt haben. Das ist die Meinungsfreiheit.
    In den Medien wird die Veranstaltung als "Große Demo gegen Rot-Rot-Grün" zusammengefasst.
    Ist das nun Meinungsfreiheit oder Stimmungsmache?
    http://www.tlz.de/startseite/detail/-/specific/Die-grosse-Demo-gegen-Rot-Rot-Gruen-in-Erfurt-eine-Bilanz-1291143598
    Wenn eine Rot-Rot-Grüne Koalition die Regierungsbildung schafft, dann hat sie auch die Legitimation dazu. Wollen wir doch mal sehen was diese Regierung auf die Reihe bekommt.
    Bei der nächsten Wahl haben alle wieder die gleichen Chancen.

  • Au Backe ...

    ... bald nun ist der Weihnachtsmarkt in Erfurt los! Echt mal, ich kann es mir bei dem derzeitigen Wetter kaum vorstellen. Und doch kann man es schon erkennen.
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    Im linken Bild kann man die gestapelten Bretter der Weinhachtsmarktbuden erkennen. Das rechte Bild zeigt sogar schon stehende Buden. Bis zum 25. November muss alles an Ort und Stelle sein.
    Dann wird der erste Glühwein verschüttet.
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    Heute morgen konnten wir noch sehr gut im Freien frühstücken. Die Sonne steht zwar tief und blendet ungemein, aber sie wärmt noch ganz gut und entlockt den vorbei gehenden Leuten ein Lächeln.
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    Auf dem Markt brodelt es. Die Händler wollen ihre Ware an die Frau bringen, der Fahrschullehrer bezirpst betagte Weibchen doch noch ein paar Stunden Fahrtraining bei ihm zu machen, bevor der Mann umfällt.
    Es mangelt buchstäblich an nichts. Selbst die formschönen Kittelschürzen feiern ihr Comeback.
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    Ich kann mich noch gut an Novembertage erinnern, die völlig nass,und diesig daher kamen. Nebelverhangene düstere Tage. Dann hat es Oma und Opa nicht hinter der Ofenbank vorgelockt.
    Heute ist alles anders.
    Sind das die blühenden Landschaften?

  • Hommage an ...

    ... Omega ...matrix in Bildern ...
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    ohne Worte.

  • In Reppichau lebt der Sachsenspiegel

    Reppichau ist ein Ortsteil der Gemeinde Osternienburger Land im Landkreis ABI (Anhalt-Bitterfeld) und liegt zwischen Dessau-Roßlau und der Kreisstadt Köthen (Anhalt) am Rande des Biosphärenreservates Mittelelbe.
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    Das zur Einleitung.
    Dieser kleine Ort mit knapp 500 Seelen rühmt sich, einen oberhöchst wichtigen Mann des Mittelalters die Wiege gehalten zu haben. Jedenfalls bemalen die Dorfgesellen ihre Häuser und schreiben Ausschnitte des "Sachsenspiegel" an die Wände. Hierbei soll es sich um das erste mittelalterliche Rechtsbuch handeln.
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    Es ist nicht mal belegt, das der Schreiberling, ein Ministriale Eike von Repgow aus diesem Ort stammt. Nun ja, das stört aber die Spitzbuben des Dorfes nicht und so entsteht ein buntes Dorf.
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    Es ist auch sehr interessant welches Alter damals bedeutend gewesen ist und wie man das Alter festgestellt hat. Ich stelle es mir gerade bildlich vor.  
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    Wie man schon damals schriftlich festgehalten hat, mussten sich auch die mittelalterlichen Mannen vor den zornigen Weibsbildern schützen.  
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    Bei solch geballter Rechtbelehrung von unseren hochgeehrten Altvorderen, brauchte ich frische Luft.
    Das ist jedoch gar nicht so leicht!  

  • Die 44. Kalenderwoche ...

    ... ist ja nun auch fast Geschichte. Jedenfalls was die Arbeitswoche anbetrifft. Durch den 31. Oktober (Reformationstag) liegt ein verlängertes Wochenende an.
    Zeit mal wieder ins Brandenburgische zu fahren.
    Diese Woche war mal wieder der Harz an der Reihe. Wenn sich der Nebel verzogen hat, strahlte die Sonne mit aller Kraft.
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    Meist kommt sie dann von vorn und sticht direkt ins Auge. Sonnenbrillenwetter.
    Aber auch schönstes Wetter für Besichtigungen in der freien Natur.
    Wernigerode hat einen der schönsten Miniaturenparks. Dort sind mehr als 50 historische Gebäude im Maßstab 1:25 detailgetreu nachgebaut und ausgestellt. 1:25 bedeudet die Verkleinerung eines durchschnittlichen Mannes mit der Größe von 1,80 Meter, auf etwas mehr als 7 Zentimeter. Manche Exponate konnte ich auch vergleichen.

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    Zum Beispiel das Schloß Wernigerode. In der Natur steht es ca. 2 Kilometer vom Miniaturenpark entfernt. Auf dem linken Bild steht im Vordergrund das Modell und im Hintergrund, links vom Gittermast ist das Schloß in natura.
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    Auch der Brocken mit seinen 1141 Meter Höhe, der größte Berg im Norden Deutschlands, wurde mit der Wetterwarte, dem alten Wolkenhäuschen und dem Bahnhof Brocken nachmodelliert.  Eine schmalspurige Brockenbahn schnaufte den Berg hoch und rangierte, um die Waggons wieder nach unten ziehen zu können. Naturgetreuer geht es nicht mehr.
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    Bei guter Sicht, jedoch ein wenig diesig, konnte ich aus vielleicht 40 km Entfernung und einer anderen Perspektive das rechte Bild machen.

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    Heute hatte ich mal Heimspiel im thüringischen Ländl. Auch hier die Nebelfelder in den Niederungen, die aus der Entfernung zum träumen einladen. Oder der thronende Turm eines alten Klosters über den Dächern eines kleinen Dorfes.
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    Plötzlich schaute mich ein Postenturm aus einer Kiesgrube an. Irgendwer muss das Ding doch von der alten Grenze dahin geschafft haben!  
    Ich türmte also sofort nach Oldisleben. Weil dort die Oldis leben. Jedenfalls in Thüringen.
    In Sachsen-Anhalt gibt es dafür den Ort Altenhausen.  

    Ihr erinnert Euch?  http://mreddy.blog.de/2012/10/08/schloss-altenhausen-15000701/ 

  • Cavequeen

    "Du sammeln, ich auch"
    ca
    S
    eit 12 Jahren analysiert "Caveman" Tom das Beziehungsleben – das heterosexuelle!
    Doch jetzt ist Schluss mit dieser Diskriminierung!
    Im Rahmen immer stärker um sich greifender globaler Erderwärmung kommt nun auch sein schwules Pendant auf die Bühne: die "CAVEQUEEN"!

    Und genau dieses schwule Gelaber höre und sehe ich mir heute Abend im DASDIE BRETTL an.

     

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