szmmctag
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  • Wie sich die Bilder gleichen ...

    ... in Erfurt:
    Speicher

    ... in Wien:

    Schankvorsicht

    *lach* Wir Deitschen sind eben auch nicht anders als die Wiener Schnitzel! 

  • Sommer ...

    ... ist schön!
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    So kann man es aushalten. 
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    Morgen nochmal Büro, dann ist für 2 Wochen Urlaub angesagt. Bis dann! 

  • Die Bilder des Tages ...

    ... entstanden an der Elbe bei Lostau und Niegripp. Dieses Heidegras hat eine sehr schöne Farbe und strömt so viel Ruhe aus.
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    Ein guter Tag. .
    Speicher
    Dieses Bild habe ich am Sonntag in der Waagegasse gemacht. Es zeugt vom guten Zusammenleben in Erfurt. 

  • Schland!!!!

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      Begeisterung!!!!!!!   

  • Nun ist das Krämerbrückenfest ...

    ... 2014 auch schon wieder Geschichte.
    Gott sei es gedankt hatte das Wetter auch ein Einsehen mit den Erfurter und seinen Gästen. Keine Regenergüsse oder Hitzewellen störten bei dem ausgelassenen Trubel rund um die Krämerbrücke und dem Domplatz.
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    Das Krämerbrückenspektakel hat sich inzwischen nicht nur zu Thüringens größtem sondern auch zu seinem attraktivsten Altstadtfest entwickelt. Das besondere und unverwechselbare Flair, von dem sich die Erfurter aber auch zahlreiche Besucher aus ganz Thüringen und darüber hinaus verzaubern lassen, bezieht dieses Familienfest aus dem einzigartigen Ambiente der Erfurter Altstadt.
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    Eine liebgewordene Attraktion ist der nun schon traditionell veranstaltete Mittelaltermarkt, auf denen Thüringer Handwerker rund um die Krämerbrücke ihre Erzeugnisse präsentieren.
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    Unter anderen finde ich immer an gleicher Stelle, zwischen dem Rathaus und dem Eiscafè Benedetta, nahe dem Benediktsplatz, den "Kreiselmann". Seine formschönen Handschmeichler tanzen gut ausbalanciert, besser als eine Primaballerina. Ein MUSS für sehr verspielte Männer in jedem Alter. 
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    Wie auf dem ersten Bild oben links unschwer zu erkennen ist, wurden 112 bunte Schirme über die Krämerbrücke gespannt. Das soll symbolisch die Schirmherrschaft der Krämerbrücke für dieses Fest bedeuten.
    Für das letzte Bild entschuldige ich mich ganz brav.  

  • Der Arendsee ...

    ... ist ein rundlich-ovaler, buchtenloser See in der Region Altmark im Norden Sachsen-Anhalts. Mit über fünf Quadratkilometern Wasserfläche handelt es sich um den größten natürlichen See des Bundeslandes und mit rund 50 Metern zugleich um einen der tiefsten Seen Norddeutschlands. Seine Entstehung geht auf mehrere Einbrüche des Untergrundes, zuletzt noch im 17. Jahrhundert, zurück.
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    Direkt am Südufer liegt die Stadt Arendsee; am Nordwestufer die Ortschaft Schrampe. Im weiteren Umkreis befinden sich unter anderem die Städte Salzwedel und Lüchow (Wendland). Das Gewässer hat eine Fläche von knapp 514 Hektar bei einer West-Ost-Ausdehnung von bis zu 3,3 Kilometern und einer Nord-Süd-Breite von zwei Kilometern. 
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    Der See liegt direkt über dem „Dom“ eines Salzstockes. Durch das Grundwasser kam es zur Ablaugung der Salze und nachfolgend zu mehreren Einbrüchen der Steinsalzformationen und des auf dem Salz liegenden Deckgebirges. Zuletzt geschah dies noch in historischer Zeit, nachweislich in den Jahren 822 und 1685. Das Gewässer ist somit als wassergefüllter Erdfall („Seefall“) einzuordnen.
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    Der Arendsee wird vor allem touristisch genutzt. Er dient als Badegewässer für Feriengäste und Tagesurlauber. Besonders zur Zeit der DDR war der Urlaub am Arendsee als Ersatz für einen Urlaub am Meer beliebt. Fischer fangen neben anderen Süßwasserfischarten die Kleine Maräne.

    Das war die Objektbeschreibung.
    Schon seit einigen Jahren wurde die Aufgabe gestellt, diesen wunderschönen See per Pedes zu umrunden. Jedoch machte uns, meinem Kollegen und mir, das Wetter bisher immer ein Strich durch die Rechnung. Die Altmark ist ein niederschlagsarmes Gebiet mit 550-600 mm/a (Vergleichswert: 730 mm/a [Millimeter/Jahr]). Wenn wir unser Vorhaben in die Tat umsetzen wollten, konnte man darauf setzen das es regnete.
    In dieser Woche sollte es jedoch ganz anders sein. Die Hitzewelle vom Pfingstwochende schwängerte die Luft mit einer Feuchtigkeit, die mir schon beim Frühstück im Hotel einen feuchten Film auf die Stirn zauberte. Und doch war eine spürbare Abkühlung zu verzeichnen.
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    Die Fahrt von Klietz nach Arendsee im klimatisierten Auto  gestaltete sich also als lockere Spritztour übers Land. Dabei nutzten wir die die Elbfähre bei Havelberg, kurz bevor die Havel in die Elbe mündet. In Arendsee wurde das Auto abgestellt, der Marsch konnte beginnen.
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    Der Rad- und Wanderweg führt immer dicht am Ufer des Sees, inmitten vom satten Grün der Bäume und Büsche. An der Fischerei Kagel eine kurze Rast, wobei eine Horde Jugendlicher, getarnt als Schulklasse, nervten.  So langsam trübte sich der Himmel ein und das Regenradar warnte vor Gewitter mit heftigen Regen. Wir waren gerade wieder gestartet, da fing der Regen langsam an. Im nahenden Wald fanden wir nur wenig Schutz. Als der Regen in seiner Heftigkeit etwas nach ließ, marschierten wir weiter.
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    Es war nicht abzusehen wann Petrus seine Schleusen wieder schließen würde. Völlig durchnässt und triefend wie die Landstreicher standen wir in der Tür vom Seglerheim und baten um ein trockenes Plätzchen mit Bewirtung. Die Wirtsfrau musterte uns von oben bis unten mit einem missbilligenden, weibischen Blick, um dann mit mütterlicher Güte eine kurze Kopfbewegung zu den Tischen zu werfen. Wir setzten uns mit einem erleichterten Seufzen an den Tisch. Nach dem Essen regnete es nicht weniger heftig, wobei auf den Pfützen Blasen tanzten. Mutti Wirtsfrau bestätigte die Theorie meines Kollegen, der behauptet, wenn beim Regen Blasen auf den Pfützen entstehen, würde es "SIEBEN" Tage regnen. Das kann ja in der Altmark stimmen, weshalb ich froh war, am selben Tag wieder nach Thüringen fahren zu dürfen.
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    Als mein Kollege rein rhetorisch an Mutti Wirtsfrau die Frage stellte, wie wir nun trocken nach Arendsee kommen, sprudelte ihre Antwort "Ich fahre Euch!"  förmlich aus ihr heraus. Wir waren platt!  
    Völlig überwältigt von dieser Hilfsbereitschaft zahlten wir die Zeche und stiegen fast zögerlich in einen Lieferwagen ein, in dem Kindersitze, leere Flaschen und andere Utensilien durcheinander lagen. Tantchen brachte uns direkt zum Auto, wobei das Mundwerk nicht stille hielt.  Das hingereichte Trinkgeld meines Kollegen wurde zwar in erster Instanz relativ laut abgewiesen, dann aber doch  mit einen Schmunzeln genommen.
    In einem für Arendsee recht großen Spielzeuggeschäft, brachten wir unseren Blutdruck wieder auf Betriebstemperatur. Hach was waren da für schöne Spieldosen und Kreisel, die das Männerherz in Gang bringen.  Wir hatten Spaß!
    Als wir den Laden verließen, hatte der Regen auch wieder aufgehört.
    Irgendwann ... müssen wir den Weg zu Ende bringen.

     

  • Bei diesem Wetter ...

    ... hält man es im Büro oder in Freien kaum aus. 33 Grad im Schatten erzeugen bei genügend Wasserzufuhr immer einen feuchten Film auf der Haut.
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    Zum Glück habe ich morgen einen Aussentermin in der Altmark. Also habe ich mich heute Nachmittag auf die Socken gemacht, um morgen frisch und munter meinen Job machen zu können.
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    Dank Klimaanlage kann ich die Hitze draußen nur ahnen. Unter gekommen bin ich in Klietz, ein ruhiger Ort zwischen Elbe und Havel.

    http://mreddy.blog.de/2012/10/10/klietz-15020368/
    Die Bilder oben zeigen den Fischer Quaschny in seinem neuen Domiziel. Dürfte noch vom Hochwasser 2013 aus der Berichterstattung in Funk und Fernsehen bekannt sein.
    http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/quaschny-neues-heim100_zc-a2551f81_zs-ae30b3e4.html
    Hier ein paar Bilder vom Tage. 
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    Aber es gibt hier auch Kuriositäten. Eine Straße die im Graben endet, soll man nicht schneller als 30 km/h befahren. Und das 5 Meter vor Ultimo. 
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    Lichtspiele im Wald. Hier sieht es aus, als ob dort niemand das Gras zerlatscht.
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    So, nun ist der Tag fast erträglich geworden. Ob nun morgen die Welt hier unter geht oder es wieder so heiß wird steht in den Sternen. 

  • Die Saale-Wein-Meile ...

    ... und Pfingsten bilden schon seit etlichen Jahre eine Einheit.
    Immer am Pfingstsamstag und Sonntag findet dieses Highlite von Bad Kösen bis Roßbach/Naumburg statt. In diesem Jahr wohl unter erschwerten Bedingungen, denn die Sonne hatte wenig Erbarmen mit den Weinliebhabern. Mit mehr als 30 Grad wurde jedes schattige Plätzchen zur Oase.
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    Wir waren durch das Samstagswetter und dem Wetterbericht vorgewarnt und zögerten ein wenig, diesmal nach Bad Kösen zu fahren. Als dann auch noch mein Freund wegen "Rücken" die Mitfahrt verweigerte, wankten wir ganz erheblich. Sein Sohn, der im letzten Jahr zu ersten Mal mit dabei war, zog uns mit seiner Begeisterung dann doch aus der Verweigerungshaltung heraus. Wir haben die positive Entscheidung nicht bereut.
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    Auch in diesem Jahr sabotierte die Deutsche Bahn am Erfurter Hauptbahnhof den Zugverkehr wegen Umbauten für die ICE-Trasse. Wir fuhren also im gut temperierten Bus nach Weimar, um dort in den Regionalzug im Doppelstockdesign umzusteigen. Der Zug war mehr als gefüllt und die Temperaturen dort drin um ein wesentliches höher als draußen in der Sonne.
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    In Bad Kösen angekommen, waren wir glücklich den Sauerstoff aus erster Hand zu bekommen. Nachdem der große Pulk den Bahnhof in Richtung Saale verlassen hatte, schlenderten auch wir durch den malerischen Ort an der Saale hellem Strande. Aufgrund der hohen Temperaturen tranken wir den wohlschmeckenden Wein im Verhältnis 1:3 mit Wasser. Unsere Taschen waren am Anfang relativ schwer, aber mit fortschreitendem  Meileweg wurden die Schultern gut entlastet. An einigen Stellen konnte man sich auch in der Saale abkühlen.
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    Andere lösten ihr Problem unkonventionell. Für eine ordentliche Grundlage hatten wir Spießchen mit Weintrauben, Käse und Gehacktesklößchen eingepackt. Wurzelbrot mit Oliven sollte als Beilage dienen. Leider zerlief der Käse relativ schnell, so dass die ganze Chose recht unansehnlich wurde.
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    Es gab jedoch an den insgesamt 34 Stationen genug zu essen, wenn auch zu horrenden Preisen (Thüringer Bratwurst 2,80 €). Die Stimmung war wie in jedem Jahr ausgelassen, die Atmosphäre an der Saale-Meile kann nicht besser sein.
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    Rechts im  Bild lief ein Mann mit Brett vor dem Kopf rum. Darauf konnte ich mir keinen Reim machen.
    Das Publikum setzt sich aus mächtig vielen jungen Leuten und gemischten Gruppen ab Mitte 40 aufwärts zusammen. Kinder waren aus den besagten erschwerten Gründen wenig unterwegs, was für das Verantwortungsbewusstsein der Eltern spricht. So mancher Hund lief auf dem letzten Zahnfleisch.
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    Als wir in Roßbach ankamen, herrschte dort eine ausgelassene Stimmung bei allen Winzern und Straussenwirtschaften. Dort konnte man es längere Zeit aushalten. Am Abend bis spät in die Nacht tanzt dort der Bär.
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    Ein bisschen von der Stimmung nahmen wir dann auch noch mit. Gegen 19:30 Uhr nahmen wir ein Taxi um nach Naumburg zum Bahnhof zu kommen. Kann man auch laufen (ca. 3 km), wir hatten aber keine Lust mehr. Auf dem Bahnhof ging für viele Besucher die Feier weiter. Das dicke Ende kam mit der Regionalbahn. Dort war es noch um ein vielfaches stickiger als bei der Hinfahrt, was relativ schnell für Ruhe unter den Feierfreudigen sorgte. Mit Erleichterung erreichten wir Weimar.
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    Die Bahn hatte wohl nicht mit so vielen Fahrgästen gerechnet, denn sonst hätte man mehrere Busse für den Schienenersatzverkehr nach Erfurt geordert. Der erste Bus war krachend voll. Das Servicepersonal der DB hatte dann aber innerhalb von 15 Minuten einen zweiten Bus ergattert, der uns dann bequem und gut gelüftet nach Hause brachte. So gegen 22 Uhr saßen wir frisch geduscht und mit kalten Getränken auf dem Sofa und ließen den Tag Revue passieren. Die Weinmeile 2014 hat sich wieder gelohnt. 

  • Man könnte meinen ...

    ... dass das Wetter etwas gegen meine Radtour hatte.  
    Der Sonntag und der Montag waren sehr sonnig, so dass ich mich gut mit Sonnenschutz versorgen musste, um nicht gleich einen Sonnenbrand zu riskieren.
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    Am Sonntag fuhr ich von Erfurt entlang der Gera und der Unstrut nach Artern. Der Tag war ein wenig beschwerlich, musste ich mich doch erst einmal an das schwere Rad gewöhnen, denn seit meiner Tour an der Donau im Mai 2013 habe ich mich nicht mehr auf das Rad gewagt.
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    Deshalb hatte ich mir auch vorgenommen, die Tour langsam und mit vielen Pausen anzugehen. Nach ca. 75 km kam ich gegen Abend in Artern am Hotel Friedchen an. Die hatten zwar sonntags Ruhetag, aber es waren fast alle Zimmer mit Radler belegt, so dass der Wirt auf seinen Ruhetag pfiff um seine Gäste aufs Beste zu bewirten. Das war auch ganz in meinem Sinn.
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    Am Montag waren nur noch ganz wenige Radler in der Spur. Ich kam so gegen 8:30 Uhr in die Gänge und fuhr über Memleben, Laucha und Freyburg nach Naumburg, wo die Unstrut in die Saale fließt. Begleitet wurde ich durch ständigen Gegenwind, in welche Richtung ich auch fuhr.
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    Der Wetterbericht am Abend erklärte mir diesen Zustand so: Es gab Wind mit Stärke 3-4 aus Nord-Osten und Wind mit gleicher Stärke aus Süd-Westen. Dort wo der Wind aufeinander traf, entwickelten sich üble Unwetter.
    Ich hatte nur Sonne und Wind. Also hatte ich Glück gehabt.
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    Hinter Freyburg am Blütengrund, dort wo die Unstrut sich mit Saale vereint, gibt es wunderbaren Kuchen. Dem konnte ich nicht wiederstehen, denn mein Zuckerspiegel war auf ein Tief maß abgesackt. Von Naumburg fuhr ich weiter entlang der Saale nach Weißenfels.
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    Von dort aus machte ich telefonisch Quartier in Bad Dürrenberg, im Hotel Altes Badehaus. Auch am Montag erreichte ich mein gestecktes Ziel nach ca. 95 km. Der Wind machte den Tag zwar anstrengend, aber ich fühlte mich wieder fit für die restlichen Tage.
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    Der Dienstag weckte mich mit Regen und relativer Kälte. Ich ließ mir viel Zeit bei den Morgenvorbereitungen und noch mehr Zeit für ein ausgiebiges Frühstück. So gegen 9 Uhr hörte der Regen auf. Mein Ziel für diesen Tag war Nienburg. Das ist kurz vor Mündung der Saale in die Elbe.
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    Die Tagestour begann bei trübem Wetter und es sollte auch nicht viel besser werden. Von Bad Dürrenberg fuhr ich vorbei an Leuna nach Merseburg. Dort machte ich am Markt eine Pause.
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    Nach kurzer Zeit fing es zu regnen an und ich fand einen Dachvorsprung um  mich zu schützen. Es dauerte auch nicht lange und ich konnte weiter fahren. Es tröpfelte immer mal und dann kam ein Regenguss herunter, den ich so nicht erwartet hatte.
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    Bis ich meine Regenmontur übergestreift hatte, war ich auch schon bis auf die Haut durch. Nach langem Suchen fand ich eine offene und leere Garage, die mir Schutz bot. Der Regen dauerte gut eine Stunde an. Die Straßen standen unter Wasser und die Wege waren völlig aufgeweicht.
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    Mir wurde klar dass ich die verlorene Zeit nicht wieder aufholen konnte. Ich musste den Druck heraus nehmen. Früher wäre ich nie auf die Idee gekommen Erleichterungen einzubauen. Am Bahnhof Merseburg entschied ich mich nach Dessau zu fahren. Unterwegs trocknete meine Kleidung ganz gut, nur die Schuhe wollten das Wasser nicht hergeben.
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    In Dessau angekommen lachte die Sonne so schön, dass ich mich wieder aufs Rad schwang und nach Vockerode fuhr. Dieser Ort stirbt langsam aus. Früher war dort ein riesiges Kraftwerk und weitere Industrie. Heute ist dort keine Arbeitsmöglichkeit mehr.
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    Nicht mal Einkaufsmöglichkeiten gibt es dort. Ich wollte in Wörlitz eine Übernachtungsmöglichkeit suchen. Auf dem Weg nach Wörlitz fing es wieder an zu regnen. Doch diesmal legte ich rechtzeitig meine Regenklamotten an. In Wörlitz ging dann die Welt unter.
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    Bei dem Regen suchte ich die Einkaufsmöglichkeit für Brot und Wein. Als ich den Tante Emma Laden gefunden hatte, musste erst eine Tasche meines Regenumhangs vom Wasser befreit werden. Untergekommen bin ich in der Pension zum Hauenden Schwein. Ich fand dort genügend Platz, um meine nassen Klamotten zu trocknen. Ganz am Rande sei erwähnt, dass die Flasche Wein am Morgen völlig leer war.
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    Der Mittwoch begann mit dem Wetterbericht, der für den ganzen Tag Regen ankündigte. Die Wetterfrösche sollten Recht behalten. Nach dem Frühstück wartete ich bis der Regen nach lassen würde. Nichts dergleichen geschah. Ein Postbote mit Rad meinte, das der Regen noch stärker werden würde, statt nachzulassen. Jetzt entschied ich für den Abbruch der Tour. Doch musste ich erst einmal nach Coswig/Anhalt fahren um einen Bahnhof zu finden.
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    Die Fahrt dahin war sehr nass. Teilweise konnte ich nicht mehr klar sehen, weil das Wasser die Augen trübten. Die Fähre in Coswig brachte mich an das andere Ufer der Elbe, wo ich auch den besagten Bahnhof fand. Mit einem Sachsen-Anhalt Ticket fuhr ich nach Wittenberg und von dort aus über Halle und Sangerhausen nach Erfurt.
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    Gegen 18 Uhr war ich zu Hause. Meine Entscheidung die Tour anzubrechen, war goldrichtig. Am Donnerstag regnete es in Erfurt fast den ganzen Tag. Seit 1999 fahre ich in der Himmelfahrtswoche Rad. Noch nie war das Wetter so schlecht. Heute, am Samstag ist das Wetter wieder herrlich.
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    Da könnte man glatt stundenlang am Domplatz sitzen und dem Treiben zu zuschauen. 

  • Es ist wieder so weit.

    Morgen fahre ich eine  Radtour nach Dresden.

    Erst die Wahl und dann kann es los gehen.

    Ich fahre  entlang der Gera (ein kleiner Fluss) bis Gebesee. Dort fließt er in die Unstrut.
    Dann weiter über Sömmerda, Artern nach Naumburg. Dort fließt die Unstrut in die Saale.
    Weiter geht es über Weißenfels, Halle, Plötzkau, Bernburg, Calbe nach Tochheim, wo die Saale in die Elbe fließt.
    Entlang der Elbe geht es über Dessau, Wörlitz, Lutherstadt Wittenberg, Elster, Torgau, Riesa, Meissen nach Dresden.

    Alles im allen ca. 500 Kilometer in schöner Landschaft.  

    Bis dann!  

  • Bad Kösen ...

    ... und Umgebung konnte ich am Dienstag bei diesem herrlichen Wetter genießen.
    Der aufmerksame Leser wird schon wissen, dass gearde diese Landschaft es mir angetan hat.  Wenn ich dann noch in solch angenehmer Begleitung bin, ist der Tag fast gar nicht mehr auszuhalten! 
    Am Pfingstwochenende findet hier wieder die Weinmeile von Bad Kösen bis Roßbach statt. Für Kenner ist das ein fester Termin.  
     
    Die Burgruine Rudelsburg  liegt als Höhenburg am Südufer der Saale auf einem felsigen Bergrücken aus Muschelkalk, ungefähr 85 Meter über dem Fluss oberhalb von  Saaleck, einem Ortsteil von Bad Kösen im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt.
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    Als Burg wohl von den Bischöfen von Naumburg im Hochmittelalter zur Sicherung der Handelswege wie der
     Via Regia mit der Saalebrücke in Bad Kösen angelegt. 
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    Es ist schon ein Augenschmaus von oben in das Saaletal zu schauen. Gerade im Frühling, wenn alles wächst und sprießt, zeigt die Natur sich in vollen Farben.
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    Und wenn man genau hin schaut, zeigt sich noch viel mehr.  
    Mitten im Wald wachsen hier Orchideen. 
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    Diese Sorte nennt sich Purpur-Knabenkraut und ist mit 25 bis 80 cm eine der größten heimischen Orchideen. 
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    Das hier ist ein Hexacopter mit ausgezeichnetem Flugverhalten.
    Und ... NEIN, dieses geile Teil gehört nicht mir!      

  • Erfurt bei Nacht ...

    ... ist wunderschön.
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    Am gestrigen lauen Freitagabend haben wir uns auf die Domstufen gesetzt, ein paar Piccolos geköpft und dem Treiben da unten zu geschaut.
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    Allein ist man auf den Domstufen jedenfalls nicht. 
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    Heute Abend geht es in die Alte Oper zu RICHARD O´BRIEN´S THE ROCKY HORROR SHOW. Ich kann nur hoffen den Abend unbeschadet zu überstehen. 
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  • Am Muttertag ...

    ... wollte ich eigentlich über die Entstehung des Tages in den USA am 12. Mai  1907 schreiben und auch darüber, das die Begründerin nach der Kommerzialisierung des Muttertages, diesen am liebsten wieder abgeschafft hätte.
    In Deutschland wurde der Tag der Mütter erst 1922/23 vom Verband Deutscher Blumengeschäftsführer mit Plakaten in den Schaufenstern "Ehret die Mütter" eingeführt.   
    Im Grunde ist das Anliegen einen solchen Tag wert. Umso mehr sind es unsere Mütter wert.
    Aber ich werde nicht weiter darüber referieren lamentieren,  weil die Vermarktung dieses Tages nur wirtschaftliche Interessen dient.
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    Trotzdem denke ich an diesem Tag ganz besonders an meine sehr weit entfernte Mutter.
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    In Erfurt fand am Wochenende der 24. Blumen und Gartenmarkt statt. Unser samstäglicher Marktbesuch gestaltete sich nervig. Viele Menschen kamen aus dem Umfeld von Erfurt und verstopften die Straßen und den Markt. Das liegt natürlich an den guten Ruf des Erfuter Blumen und Gartenmarktes.
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    Wettertechnisch war der Muttertag eher durchwachsen. Sonne, Wind und Regen wechselten sich gegenseitig ab. Man hat das Gefühl, dass der April den Mai und der Mai dem April den Rang ablaufen wollte.  Aber so ähnlich ging es ja auch beim ESC zu, als ein 
    Travestiekünstler den Wettbewerb für sich entschied. Irgendwie gleichen sich die Songs immer mehr. Da ist es nur zu verständlich, das  Abgrenzungen honoriert werden.
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    Am Sonntagnachmittag besuchten wir in der Natur einen Teich in mitten des Steigerwaldes. Dort laichen die Kröten im März zu Massen. Die Brut kann man jetzt ganz gut beobachten.
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    Kaulquappen tummeln sich dort mit Molchen und blöderweise mit Goldfischen. Ich erinnerte mich  gern an meine Kindheit, als wir Bäche aufgestaut und Molche gefangen haben.
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    Nun ist das Wochenende auch Geschichte. Draussen macht sich die Nacht breit.
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    Auf eine neue gute Woche!

  • Das lange Wochenende ...

    ... war zumindest in Erfurt nicht so erquickend wie ich es mir erhofft habe.
    Der 1. Mai fiel hier in Thüringen buchstäblich ins Wasser. In einigen Teilen unseres Landes standen Straßen und Keller unter Wasser, weil der so lange ausgebliebene Landregen selbst für die Natur überraschend kam. Die Überschwemmungen sind auch Auswirkung der immer fortschreitenden Versiegelung von Flächen in den Ortschaften. Die Entwässerungseinrichtungen sind bei solchen Wassermassen völlig überfordert. 
    Der 2. Mai war mit 7 Grad Wärme ein Tag den man im Bett verbringen sollte.

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    Das erste Maiwochenende in Erfurt wurde mit dem "Autofrühling" am Domplatz und dem Töpfermarkt vom Fischmarkt zum Wenigenmarkt und Kreuzsand begangen. Das Vorzeigen der aktuellen Fahrzeugmodelle erfolgt ohne Teilnahme der deutschen Automobilindustrie. Audi, BMW, Mercedes und Volkswagen fehlten unentschuldigt. Solche Veranstaltungen kann man also getrost einsparen.
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    Der Töpfermarkt zeigte sich farbenprächtig und bei wärmender Sonne. Die aufgereihten Händler taten mir ein wenig leid. Denn die flanierenden Erfurter zogen meist ohne zu kaufen, an den schick dargebotenen Töpferwaren vorbei. Mal ehrlich, das sieht ja alles richtig schön aus und hat sicher auch viel Arbeit gekostet, aber wer braucht schon Kaffeetassen für gut 20 Euronen das Stück? Ich hoffe trotzdem für die Händler dass sie ihr Geschäft gemacht haben.
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    Die Sonne am Sonntag lud zum Verweilen in Cafès und Biergärten ein. So gesehen wurden das verlängerte Wochenende doch noch von einem angenehmen Sonntag gekrönt.

  • Baumann & Clausen ...

    ... sehen und hören wir in der Alten Oper zu Erfurt.  
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    "Alfred allein Zuhaus" wird heute aufgeführt. Ich freue mich auf einen lustigen Abend mit Frank Bremser und Jens Lehrich.
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    Das angenehme Ambiente der Alten Oper tut ein Übriges dazu.

  • Diese feuchte Frühlingswetter ...

    ... ist gerade richtig für die Neubepflanzung der Balkonkästen. Seit Donnerstag habe wir die Pflanzen noch in Plastikschalen auf dem Balkon stehen. Dort warten sie, gut gewässert, auf dem Austausch. Die Stiefmütterchen müssen weichen und werden vor dem Haus in Pflanzschalen versetzt. Durch den periodenartigen Landregen sollten sie die besten Bedingungen haben, dort wieder Fuß zu fassen. Und ja, es ist eine Beschäftigung, um bei dem Wetter nicht doch Gefahr zu laufen, nach draußen zu wollen. Übrigens, habe ich schon im Dezember dort Knoblauch gesteckt. Der steht jetzt schon gut 25 cm hoch.  Das geht also ganz gut. 

    Themenwechsel:
    Am Donnerstag liefen die Vorbereitungen für die Walpurgisnacht vor allen im Harz schon auf Hochtouren.
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    Das Wetter konnte nicht besser sein, deshalb landete ich gegen Mittag auf dem großen Auerberg bei Stolberg.
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    Dort am Aussichtsturm zum Josephskreuz wurde emsig gearbeitet, damit am Freitag die Fete zur Walpurgisnacht ein Erfolg wird.
    Indessen  wurde auch in Erfurt der Domplatz für das Spektakel hergerichtet.
    Der 30.04. ist ja der Tag an dem ich meine Frau kennen lernte. Das war 1977.
    Damals war die Walpurgisnacht noch kein Spektakel. Vielleicht am Hexentanzplatz als Insidertip.
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    Jedenfalls war der Abend auf dem Domplatz sehr unterhaltsam.
    Mit der neuen Kamera habe ich noch so ein paar Probleme.

    Und nun müssen wir unseren Sommerurlaub neu planen. Eigentlich wollten wir an den Lago Maggiore und ans Matterhorn. Jetzt planen wir um, weil in Wien eine wunderbare Hochzeit stattfindet.  Wir sind natürlich dabei. Manchmal ist das Leben aufregend. 

  • In Weißensee ...

    ... das ist eine Stadt im Landkreis Sömmerda im deutschen Bundesland Thüringen, gibt es einen chinesischen GartenWeißensee liegt im nördlichen Thüringer Becken, 35 km von Erfurt entfernt, und ist von fruchtbarem Ackerland umgeben. An der Autobahn A 71 stehen Schilder die auf diesen chinesischen Garten hinweisen.
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    Heute nun haben wir das wechselhaftes Wetter genutzt um den Garten zu besichtigen.
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    Das Gestaltungsziel der chinesischen Gärten, die Harmonie der so genannten sieben Dinge ,,Erde, Himmel, Steine, Wasser, Gebäude, Wege und Pflanzen'' herzustellen, ließ immer das achte Element des Erlebenden, den Menschen, zu. Und so stehen bei diesen Gärten die Sinn gebende Komposition von Steinen, Wasser, Gebäuden, Wegen im Gestaltungsmittelpunkt.
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    Diese Elemente dienen als Schmuck. Die erzeugten Gartenbilder laden zum Ausruhen, zum Vergnügen und vor allem zur Kontemplation ein. Dieses Ziel wird in der Weißenseer Gartenlandschaft erreicht.

    Anders als z. B. im europäischen Garten, in dem die Pflanze im Mittelpunkt der Garten- und Parkgestaltung steht, hat sie im chinesischen Garten neben den Hauptelementen Felsen und Kleinarchitekturen ihren erfüllenden Platz.
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    Ein außergewöhnliches Gestaltungsmerkmal stellen die im Chinesischen Garten Weißensee in traditioneller Manufakturarbeit vorgefertigten und durch chinesische Fachkräfte errichteten Gebäude dar. So entstanden neben dem dominanten Teepavillon ein Hochzeitspavillon, ein Pavillon der Freude und Laubengänge im westlichen und östlichen Teil des Gartens.
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    Im Mittelpunkt des Gartens befindet sich der ,,Teich der vier Jahreszeiten''. Ein Steg in einer für chinesische Gärten typischen Zick Zach Anordnung verbindet Tee und Hochzeitspavillon. Ein fließendes Gewässer begleitet die Besucher auf ihren Rundgängen.
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    So wird der Chinesische Garten sowohl als ruhiger wie aktiver Ort erlebenswert. Die im Chinesischen Garten Weißensee verbauten Wege- und Mauermaterialien sowie alle Aufbauten wie Pavillon und Pagoden stammen Original aus China. Hier habe ich so manchen Passus geklaut: http://www.weissensee.de/35.html___##2##______##2##______##15##______##68##______##69##___P1000137
    1434 wurde in der damaligen Landgrafenstadt eine Statuta thaberna (Wirtshausgesetz) genannten Verordnung verfasst. Deren zwölfter Artikel legte unter anderem fest, dass zum Brauen lediglich Hopfen, Malz und Wasser zu verwenden sind.
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    Für den Fall der Zuwiderhandlung werden zwei Mark Strafe und ein vierwöchiges Verbot, die Stadt zu betreten, angedroht. Aufgrund seiner Ähnlichkeit zum späteren 
    bayerischen Reinheitsgebot wird dieses Schriftstück auch als Weißenseer Reinheitsgebot bezeichnet. Es wurde 1998 bei den Vorbereitungen für den 800. Jahrestag des Weißenseer Marktrechts im historischen Teil des Stadtarchivs gefunden.
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    Im Cafe am Marktplatz nahmen wir einen kleinen Imbiss ein und bewunderten die bemalten Bilder eines Hauses gegenüber.  Wir haben gerätselt wer die Darstellungen sein sollten. Claun Ferdinand war sofort klar.
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    Die Olsenbande könnte am rechten Bild das linke Fenster darstellen.
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    Casablanca mit 
    Humphrey Bogart und Ingrid Bergman und auch Charlie Chaplin waren unstrittig.
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    Zum Schluß noch ein Schnappschuss aus meiner neuen Lumix-Kamera. Die Olympus hat nach gut 5 Jahren ihren Geist aufgegeben. Ich mag ja die Olympus und wollte sie erst reparieren lassen. Doch für 150 € bekomme ich fast eine neue kompakte Kamera für die Hosentasche. Das habe ich dann auch vorgezogen. Und nun trauer ich der alten Kamera nicht mehr nach.

  • Soleier ...

    ... statt Ostereier!  
    Jedes Jahr das Gleiche!
    Ostereier färben, Eier auspusten und bemalen und zum Schluss muss ich die ganzen Eier selbst essen. Meine Frauen mögen nämlich keine hart gekochten Eier. Also kann ich die Eier gleich so machen wie sie mir am besten schmecken.  So richtig würzig mag ich sie am liebsten.

    Benötigt wird ein großes verschließbares Glas. Darin stapelt man die Eier um festzustellen, wie viel dort hinein passt. Eier vorsichtig wieder herausnehmen und am unteren Ende einpicksen.
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    Topf mit ca. 1,5 Liter Wasser und 100 Gramm Salz füllen. Ich gebe gern noch einen Schuss Essig und Einlegegewürz dazu. Den Sud zum kochen bringen und die Eier etwa 6 Minuten kochen. Die Kochzeit hängt von der Größe der Eier ab. Die gekochten Eier mit einer Wurstzange herausnehmen und kurz abschrecken. Danach die Eierschale anknacksen und gleich in das wartende Glas legen. Mit dem heißen Sud begießen und den Deckel schließen.
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    Nach 1-2 Tagen sind die Eier Verzehrbereit. Je länger sie im Sud liegen, umso würziger werden sie. Trotzdem nicht länger als 8-10 Tage stehen lassen.
    Als Snack so zwischen durch, oder in Scheiben auf Brot. Soleier sind eine Delikatesse!
    Und die habe ganz für mich allein!  

  • Zu Hause ist es doch ...

    ... am schönsten ..., stellten wir nach unserer Ankunft in Erfurt fest.
    Doch wer weiß schon wie lange diese Einsicht anhält.  
    Am Karfreitag wird die Autobahn nicht so voll sein, hatten wir gehofft.
    Pustekuchen! Aus Richtung Berlin wollte wohl die Hälfte der Deutschen an die Küste fahren. Jedenfalls war die Gegenfahrbahn gut gefüllt. Südlich von Berlin wollte wohl die andere Hälfte der Deutschen ins Warme. Jetzt war auch unsere Fahrbahn so gut wie verstopft.
    Auf der A 9 an der Abfahrt Halle nahmen wir die B 100 nach Halle und die B 80 von Halle zur A 38. Es war ab dann ein entspanntes Fahren. Und wenn man Richtung Eisleben fährt, ist der Eisbecher am "Süßen See" ein "Muss". Denn in Halle bekommen wir keinen Kaffee.  

    Jetzt habe ich von der Fahrt nach Hause länger philosophiert als ich wollte.

    Wir waren mal wieder auf der Insel Rügen.
    Hatten die Räder ins Auto gepackt, dort ausgepackt, nicht benutzt, die Räder wieder eingepackt, hier ausgeladen. Es geht auch mal ohne Radfahren, auch eine Erfahrung der letzten Tage. Zumal auf der Insel in der Vorsaison immer eine kräftige Brise weht und man ganz sicher in die falsche Richtung unterwegs ist.
    Die Unterkünfte zu dieser Zeit sind bezahlbar, das Angebot ist sehr groß.
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    Man hat das Gefühl auf Rügen, das es weit mehr Ferienwohnungen, Hotels und Pensionen gibt, wie Eingeborene und Zugezogene. Jedenfalls war unsere Unterkunft sehr gemütlich und bei Bedarf gebe ich gern Auskunft.
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    Die Tage dort waren nicht aufregend, dafür aber erholsam. Das rechte Bild zeigt eine verlassene Galerie in Middelhagen, wo ich vor ein paar Jahren noch ein wunderschönes Bild kaufte. Heute ist es dort trostlos.
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    Man spürte aber schon die Geschäftigkeit des diensthabenden Personals zur Vorbereitung auf den Ansturm zu Ostern.
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    Mich zieht es ja immer zur KdF - Anlage nach Prora. Zum einen verfügt Prora über dem schönsten Strand an der Ostsee. Zum anderen steht dort die größte Investruine aus der Nazizeit, in der die Deutschen unter dem Motto "Kraft durch Freude" in ihren Urlaub auftanken sollten.
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    Diese Ruine wurde von Investoren aufgekauft. Dort entstehen Eigentumswohnungen und zum Teil auch Ferienwohnungen. Ich war baff! Meine erste Euphorie wich jedoch schnell der Ernüchterung.
    Es wird viel mit Rigips gearbeitet. Türen werden meist eingespart, Küchen sind im Wohnzimmer integriert und auch sonst scheint mir die Sanierung nicht auf dem besten Niveau zu verlaufen.
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    Ich habe mir die Preisliste mit den freien Wohnungen schicken lassen. Im Erdgeschoss kostet der Quadratmeter 2,5 T€, hat aber eine Terrasse. Im 5 Stock kostet der Quadratmeter 6,5 T€ und hat eine Terrasse auf den Dach. Alle anderen Wohnungen haben Balkon, mit steigenden Preisen von unten nach oben.
    Eine solch riesige Anlage hat auch enorme Nebenkosten, schon wegen der nötigen Aufzüge.
    Und trotzdem freut es mich, dass aus diesem Koloss doch noch etwas gemacht wird.
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    Rügen ohne Schiffsfahrt zum Kreidefelsen geht gar nicht. Auch wenn ich gern den Weg am Strand zu den Felsen gegangen wäre, doch die abbrechenden Felsen mit den herunter fallenden Bäumen behagen mir gar nicht. Mir ist völlig unklar, warum man den Weg für Besucher nicht sperrt.
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    Ich drifte mit meinen Gedanken schon wieder in die Nölerei ab.
    Wir haben es uns gut gehen lassen. Bei guter Atmosphäre und einem noch besseren Wein hält man es doch fast überall aus.
    Ich komme noch mal auf die verlassene Galerie "Breedehus" in Middelhagen zurück. Dort ruht still der See. Ganz im Gegenteil dazu tut sich enorm viel in den historischen Handwerkerstuben zu Gingst.
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    Eine ganz besondere Künstlerin richtet ihre Galerie im Gingster Heimatmuseum ein. In mühevoller Kleinarbeit renoviert Lischen den Schuppen, der früher eine Werkstatt war und macht aus dem Loch eine Malstube.
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    Wir haben sie mit aller Macht vom Arbeiten abhalten wollen, ohne durchschlagenden Erfolg. Die Eröffnung der Galerie soll schon am 1. Mai erfolgen. Viel Erfolg Lischen! 
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    Auf Hiddensee gehen die Uhren anders! Wir sahen wie ein außerirdisches Osterei von den Eingeborenen geraubt und im Schneckentempo in Sicherheit gebracht wurde. Dabei wurden sie von Spannern gefilmt. Später fanden wir auch noch die Landestelle des Eingeborenenufo`s.
    Echt mal, jetzt war es für uns genug.  Wir haben die Flucht ergriffen! 

  • Und wieder ist eine Woche vorüber

    Nichts Außergewöhnliches ist in dieser Woche passiert.
    Am Sonntag fuhren wir nach fast einem Jahr wieder mal mit den Rad. Ein bischen Furcht vor dem möglicherweise wieder kehrenden Schmerz fuhr mit. Aber trotz Anstiege bis zu 12% kein Problem und danach kein Muskelkater.
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    Geht doch! Kann man dann schon mal wieder eine mehrtägige Radtour planen. Es ist ja bald wieder Himmelfahrt, also eine Woche allein unterwegs.

    Dienstag dann einen Termin in Meissen. Ich bin ja gern in dieser Stadt. Gerade im Frühling an der Elbe die aufbrechende Stimmung zu erleben, wenn noch Morgennebel die Weinberge einhüllen und die Sonne dagegen drückt. Die wunderbare Bratwurst am späten Nachmittag am Bahnhof Heldrungen ist dann ein MUSS.
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    Der Donnerstag diente einer Kontrolle von Mitarbeiter auf einer mehrbahnigen Straße zwischen Merseburg und Halle. Es ist mir immer ein Bedürfnis die Professionalität der Männer zu sehen.
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    Später in Roßla, das ist ein Ortsteil in der Gemeinde Südharz, gefiel mir das Schloss, welches heute als Mehrgenerationenhaus genutzt wird und die nahe Kirche.
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    Heute am Samstag wie immer zum Markt und dann Frühstück, danach Räder ins Auto eingepasst, Fahrzeug aufgetankt, Auto der Frau in die Garage eingeschlossen und Taschen gepackt. Morgen früh geht es für eine Woche nach Rügen.
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    Wir haben heute den ersten Spargel gegessen und die ersten deutschen Erdbeeren auf der Zunge zergehen lassen. Das war wunderbar. Also eine Woche wie immer. 

  • Ein wunderbarer Tag ...

    ... neigt sich dem Ende. Termine im schönen Burgenland, im Süden Sachsen-Anhalts (hatte ich schon erwähnt, dass der Burgenlandkreis rein geographisch und landschaftlich so gar nicht in das Sachsenanhaltinische passt?), sind für mich nicht Pflicht, sondern die Kür.
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    Ich freue mich schon im Vorfeld auf die Landschaft mit ihren Weinbergen und Obstwiesen, mit den schon vom weitem sichtbaren Burgen und dem malerischen Unstruttal. Schon wenn das Auto von der BAB A 9 auf die B 180 Richtung Naumburg abbiegt sehe ich die Welt im Licht der Sonne und des Weines. Eine Leichtigkeit macht sich breit in mir, wie ich sie sonst nicht oft wahrnehme.

    Der Ärger wegen eines ca 50x50 cm großen Würfels (sah aus wie ein kleiner Röhrenfernseher) auf der BAB A 4 mitten auf der 2. Überholspur, dem ich bei ca 180 km/h nur mit Not ausweichen konnte, verflog gar schnell.

    Den Vormittag verbrachte ich mit Schwerstarbeit und einer angenehmen Gesprächspartnerin am Rande der Stadt.

    Und wie ich schon am Sonntag andeutete, durfte ich mir ein Auftragswerk, ein Aquarell von der wunderbaren Künstlerin Lisa abholen.
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    Sie machte es spannend. Am süssen See bei herrlichen Wetter, einem Kaffee und warmen Apfelstrudel, durfte ich das Bild begutachten.

    Also mal ehrlich, ich habe nicht geglaubt dass diese Stimmung und das besondere Licht des Herbstes auf einem Aquarell festzuhalten sei. Schon gar nicht die Stille dieser Situation.

    Ich habe mich gründlich getäuscht. Aber seht selbst:
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    Zu Hause habe ich es gleich in einem Rahmen gefasst und an die angedachte Stelle befestigt. Es passt wie die Faust auf Auge. Herzlichen Dank Lisa.

    Übrigens ... heute hat meine Frau doch gewonnen. Ostern an der See.  

  • Das letzte März-Wochenende 2014 ...

    ... brachte uns ein wundervolles Sonnenwetter. Auch wenn zurzeit für die Natur eher Landregen von Nöten wäre.
    Die Erde ist trocken und das Saatgut, welches in diesem Jahr ein paar Wochen früher ausgebracht werden konnte, liegt ohne dem fruchtbaren Regen wie gelähmt in der Erde.
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    Des einem Leid ist des anderen Freud, sagt ein altes Sprichwort. Für alle die nicht in der Land- bzw. Forstwirtschaft tätig sind und am Wochenende nicht arbeiten müssen, ist das Wetter ein Geschenk gewesen. In Erfurt wurde zusätzlich das traditionelle Anbraten zelebriert.
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    Ich bemerke samstags beim wöchentlichen Marktbesuch schon in der Tiefgarage ob etwas auf dem Domplatz im Gange ist.
    Wir waren davon jedenfalls relativ unbeeindruckt, hatten wir doch noch einen "Kindergeburtstag"  für den Tag vorzubereiten. Dieser Tag war nicht nur wichtig für das Kind.
    Am Sonntag hat es dann niemand mehr im Haus gehalten. Die Eisdielen wurden geplündert, die Wiesen gestürmt, Biergärten belagert und wer weiß was sonst noch alles verzapft wurde.  
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    Umso dämlicher empfand ich den Nachsonntag am Morgen. Jetzt machte sich die Stunde weniger von Sonntag bemerkbar. Zum Aufstehen war es wieder dunkel. Wer hat da schon Lust aufzustehen? An solchen Tagen bin in nicht sehr diplomatisch. Am Abend bekam ich noch einen lieben Anruf. Ich darf mir das Bild einer Mühle im besonderen Licht in Aquarell abholen. Eine ganz besondere Künstlerin hat es gemalt. Ich freue mich darauf.
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  • Am Anfang des Frühjahres ...

    ... ist ein Gang in der erwachenden Natur besonders schön. Es gibt auch besondere Orte dafür. Der Park im Herrenkrug am Rande von Magdeburg ist solcher ein Ort. 
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    In diesen Tagen wird das Hotel und Ausflugsziel nach dem Hochwasser im Frühjahr 2013 wieder eröffnet. Hier ein paar Bilder aus dieser Zeit.
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    Jetzt erstrahlt das Gelände in neuem Glanz. Die Aussenanlagen brauchen noch ein bischen mehr Zeit.
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    Die malerischen Parkanlagen an der Elbe, durch dem auch der Elberadweg führt, laden zum Verweilen ein. 
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    Nun  ja, seit gestern habe ich mich in Burg verschanzt und morgen früh verziehe ich mich nach Wittenberg.
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    Wie schnell doch eine Woche rum geht. 

  • Kastanienwurf

    Jetzt hat min Fruh endlich ihren Willen.
    Im Herbst habe ich die ersten gefallenen Kastanien aufgesammelt und in die Taschen meiner Jacken gestopft, so wie es ausgemacht wurde.
    Stimmts 
    theobromina ?
    Es waren jedoch mehr Kastanien wie Taschen an den Jacken. Also habe ich einige davon in einem Schälchen, welches meine Frau gern als Deko verwendet, abgelegt. Und es ist egal ob sie in der Tasche liegen oder in einem Schälchen, mit der Zeit werden die Kastanien schrumplig und unansehnlich. Deshalb sollten sie auch weg. Ich hatte alle Hände damit zu tun, meine Frau von der bestialischen Vernichtung des "Schatzes" abzuhalten.
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    Doch heute war es endlich so weit: Ich schenkte den treuen Kastanien die Freiheit!
    Punkt 12 Uhr am heutigen Tag sollte in ganz Blogland die Aktion starten.
    Der liebe Männe ist ein sehr pünklicher und korrekter Männe.
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    Ich schlich mich aus dem Haus, fuhr auf das freie Land und warf die Kastanien mit rechts und mit links drückte ich den Auslöser der Kamera.
    Den Flug einer Kastanie konnte ich im Bild festhalten! Im rechten Bild habe ich die Kastanie mit einem Kreis markiert. Anklicken und reinzoomen zeigt den Beweis.
    So theobromina jetzt warte ich auf ein Lob von Dir! 

  • Die Entspannung ...

    ... kommt langsam in Gang. Heute morgen habe ich den krähenden Hahn gar nicht wahr genommen. Ein gutes Zeichen, denn der Körper lässt den Alltagsrhythmus abfallen.
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    Frühstück im Cafe in Bergen und dann ab nach Schapprode um mit der Fähre nach Hiddensee zu kommen. Das Auto konnte ich auf einen privaten Parkplatz für 2 Euronen den ganzen Tag stehen lassen. Die Fähre war natürlich weg, ich habe mich auch nicht um die Abfahrtzeiten gekümmert.
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    Aber wenn man dann eine Runde doof drein schaut, kommt schon jemand der fragt ob man helfen kann. Ich sagte nur das ich jetzt nach Hiddensee will und der Bursche zeigte auf ein Wassertaxi, ich zahlte nicht viel mehr als für die Fähre und war in 20 Minuten auf der Insel. Also ... Mann muss nicht immer fragen, wie die holde Weiblichkeit behauptet. ;)
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    Das Wetter war heute zum Helden zeugen, aber ich war ja allein und brauchte nur machen was mir gut tat. Der Wind sorgte dafür, das man nicht merkte wie die Sonne sticht. Als ich vom Kloster nach Vitte den Strand entlang ging und vor mir hin träumte wurde es dann aber unter dem Hut ganz schön warm.
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    Das ist trügerisch. Nimmt man den Hut ab wird es gleich kalt, macht man die Jacke auf, stock die Körperflüssigkeit die sich auf der Haut gebildet hat. Hier ist also Vorsicht geboten! Dann traf ich auf Leute die in Gummistiefeln im Tang wühlten und nach Bernstein suchten.
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    In Vitte fand sich doch tatsächlich ein Lokal welches Geld verdienen wollte und dafür Mittagessen anbot. Die Fischsuppe war recht ordentlich und das Bier füllte meinen Mineral und Wasservorrat wieder auf. Ich saß wohl ein wenig zu lange in der Sonne und dachte über mein Elend nach, oder träumte so vor mich hin, denn die Fähre zum Nachmittag sah ich am Horizont entschwinden.
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    Aber auch hier verlies ich mich auf eine wunderbare Lösung. Mit der Sonne im Rücken (man könnte glaube ich wäre in einer öden Landschaft) schlenderte ich nach Kloster zurück und musste feststellen, das die nächste Fähre erst gegen 17:30 Uhr fuhr. Wäre ja auch gegangen. Aber ein findiger Bootsführer bot mir ohne zu fragen eine Rückreise um 16:30 Uhr an. Da war auch genug Zeit für ein gutes Pils an der Sonne.
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    Nach kurzer Zeit saß ich mit 6 Rostockern an einem Tisch und musste mir den Bauch halten vor lachen. Die waren gut drauf. Kein Wunder, hatten sie  ihren Urlaub doch heute erst angefangen. Im Grunde wäre ich gern noch sitzen geblieben, aber ich hatte den Käpten ja die Hand auf den Deal für die Überfahrt gegeben.
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    Also ab auf die andere Insel.
    Und wer weis, vielleicht hätten mich die verrückten Rostocker noch zum baden überredet.  
    In dieser Entspannungphase kann ich für nichts garantieren. 

  • Jetzt sitze ich ...

    ... bei einem Rotwein, Blauer Zweigelt 2012 aus dem Burgenland und versuche den Tag ein wenig auf die Reihe zu bekommen.
    Im Burgenlandkreis, noch Sachsen-Anhalt, besorgte ich Käse aus Bad Bibra und Wein aus Freyburg um mich am Ziel meiner Reise einzuschleimen. 
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    Ein Esel zeigte mir sein Hinterteil in einer gottverlassenen Gegend. Ich war ja schon froh das er nicht pupste. 
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    An einer Tankstelle an der BAB A 11 hatte jemand ein Problem mit der Toilettenrolle oder wollte nur mal ausprobieren wie lang so eine Rolle ist. Ich wundere mich über nichts mehr. Es gibt schon komische Leute. 
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    Die Autobahn A 20 ist MEINE! Nichts und niemand ärgert mich dort. Ich sollte nach Meck/Pom ziehen. Freie Fahrt für "freie Bürger"!  Oder ist hier nur der "Hund erfrohren"? 
    Jedenfalls hörte ich mit vielen Wiederholungen das Lied "Die Reise nach Bamsdorf", welches mich in meine  Kindheit und mit vielen Erinnerungen an Glowe auf Rügen im Ferienlager beglückte. 
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    Als ich die Rügenbrücke  passierte ahnte ich schon in welche Wallachei ich eintauchte. Ach ich wußte es. Deshalb bin ich auch genau dort hin gefahren. Urlaub ist eine Zeit in der ich gern mal Ruhe habe.
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    Jetzt sitze ich hier, denke den Tag noch mal durch, stelle fest dass ich eine gute Wahl getroffen habe und freue mich über die ruhige Nacht und den ungeplanten Tag.
    Und noch etwas: Der Käse ist gut angekommen, obwohl der Esel mir etwas anderes signalisierte.
    Nicht alles  ist so wie es ausschaut. 

  • Das war ein Wetter heute ...

    ... zum Helden zeugen. 
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    21. Grad im Schatten und ein lauschiges Plätzchen an der Saale. Herz was willst Du mehr! 

  • Die Burg und das inne liegende Schloss von Beyernaumburg ...

    ... war heute unter anderem das Objekt meiner Aufmerksamkeit. 
    Beyernaumburg liegt im Rohnetal im südöstlichen Harzvorland rund 7 km östlich von Sangerhausen und ist ein Ortsteil der Stadt Allstedt im Landkreis Mansfeld-SüdharzSachsen-Anhalt.
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    Bei dem heutigen diesigem Wetter war es schwer gute Bilder zu bekommen. Aber schon die Siluette des Schlosses vom Ort aus betrachtet, weckte meine Neugier. 
    Die Burg Beyernaumburg ist eine teilweise erhaltene Höhenburg auf einer Bergzunge bei 270 m über NN hinter dem heutigen Schloss Beyernaumburg.
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    Die Burg war zunächst Reichsburg. Als Besitzer der Burg werden das Erzstift Magdeburg und die Herren von Querfurt genannt. 1430 bis 1653 gehörte sie den Grafen von Asseburg, 1653 bis 1945 der Familie Bülow, die 1945 enteignet wurde. 1946 wurde auf der Burg ein Alten- und Pflegeheim eingerichtet.
    Heute scheint die Burg und das Schloss verlassen zu sein. Der anschließende Schlossgarten wurde gerade akkurat gesäubert und läd zum Verweilen ein. Alte ehrwürdige Bäume geben dieser Anlage eine angenehme Ausstralung.
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    Dieser Baum hat einen Stammumfang von ca. 2,5 Meter. Seine Zweige fallen schon ohne die Last der Blätter bis zur Erde herab und geben im Sommer einen fast geschlossenen Raum zum Stamm, welcher bei Hitze einen guten Schutz bietet. Das rechte Bild zeigt dicke Äste die sich gegenseitig stützen und miteinander verwachsen sind. Das gibt die Stabilität für dieses beeindruckende Gebilde.
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    Das Schloss macht den Eindruck als wolle es erweckt werden. So viel ich weis gehört es jetzt einem niederländischen Ehepaar, welches die Immobilie im Jahr 2001 für gut 700 TDM erworben hat. Die Gemeinde konnte es nicht mehr unterhalten.
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    Die Burganlagen vor dem Schloß befinden sich in einem jämmerlichen Zustand. Schade aber auch.
    Und hier noch ein Blick von der Burg in den Ort Beyernaumburg, wie gesagt bei diesigem Wetter.
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  • Im historischen Speicher in der Waagegasse zu Erfurt ...

    ...kann man auch sehr gut Zeit verbringen.
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    Mit wenig Aufwand wurde aus einer alten Scheune, die 
    nach der Wende für einige Jahre als Werkstattgebäude des Denkmalschutzes genutzt wurde, eine "Galerie im Speicherhaus".
    Die untere Etage wird als Gastraum mit angeschlossenem Biergarten genutzt. Die Ausstattung ist spartanisch aber nicht weniger gemütlich. Als Tresen dienen Bierkästen und die Sitzgelegenheiten bestehen aus Gartenmöbeln. Auf der kleinen Bühne findet 
    Kabarett, Jazzkonzerte oder Improvisationstheater statt. Wer etwas essen möchte, kann in das gegeüber liegende "FaustFood" gehen oder den selbstgemachten Kuchen genießen. 
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    Die oberen Etagen sind für die Galerie reserviert und beherbergen die sanitären Anlagen. Vom Speicher kann man über den Biergarten direkt in den ZDF-Keller gelangen. A
    uf der Kleinkunstbühne geben sich die Nachwuchstalente die Klinke in die Hand und in den Ausstellungsräumen laden Autoren zu Lesungen ein.
    Wir haben am Sonntag die gemütliche Atmosphäre genossen und empfehlen es gern weiter. 

  • Ich hatte Zeit in Ulm ...

    ... und nach dem ausgiebigen Frühstück am Münster, die Muße ein paar Blicke zu wagen.
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    Jetzt, da ich Zeit habe bei Wiki nachzulesen, stelle ich fest, das ich ich mich hauptsächlich im Fischer und Gerberviertel herum getrieben habe.
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    Die Stadt ist bekannt für ihr gotisches Münster, dessen Kirchturm mit 161,53 Metern der höchste der Welt ist. Den Ulmer Münster habe ich leider nicht auf ein Bild bekommen. Das ist fast so wie beim Kölner Dom. Rings herum ist nicht genügend Platz für ein Gesamtfoto. Jedenfalls nicht für meine Technik.
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    Das Rathaus ähnelt vom weitem einer Arkade und einem Speicher gleichfalls. Die Stadtmauer ist begehbar und gibt einen sehr schönen Blick auf die Donau und das Fischerviertel.
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    In diesem im Mittelalter vorwiegend von Handwerkern besiedelten Quartier am Donauzufluss der Blau finden sich noch viele aus dieser Zeit stammenden und auf sie verweisende Bauten, so die Garnsiede auf der Blauinsel, das heute genauso wie die Lochmühle und das
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    Gerberhaus gastronomisch genutzte Zunfthaus der Schiffsleute (am historischen Fischerplätzle direkt an der Donau gelegen, etwa da, von wo aus sich unter anderem die Donauschwaben für die Fahrt flussabwärts in ihre neuen Heimatländer Ungarn und Rumänien einschifften).
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    Weiter nennenswert sind die 
    Ulmer Münz, das um 1500 gebaute Kässbohrersche Haus und, der Ulmer Münz direkt benachbart, das Schiefe Haus, im 14. Jahrhundert erbaut, heute ein Hotel, welches als schiefstes der Welt gilt. Die acht mit viel Fingerspitzengefühl in das alte Haus gebauten, modern eingerichteten Zimmer haben Niveauunterschiede bis zu 40 cm, weshalb ans Kopfende der Hotelbetten Wasserwaagen eingebaut wurden, um dem Gast zu demonstrieren, dass er absolut „im Wasser“ (waagerecht) liegt.
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    Ja gut, das war ein Auszug aus meiner Sicht des kleinen Stadtrundganges in Ulm.
    Ich habe dort, wo Heinz (mein Radfahrkollege von der ersten Donautour) und ich gerastet haben, das Frühstück eingenommen. Ein Cafe von dem man gut die Passanten beobachten kann. Die Unterhaltung war perfekt. 

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