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  • Fluglärm über Erfurt

    Erfurt und sein Flughafen hat ja eine gemütliche Geschichte.
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    Erst vor ein paar Tagen war in den hiesigen Medien zu hören, das der Flughafen Erfurt-Weimar nur noch 2 Mio. Euro im Jahr als Unterstützung vom Freistaat und der Stadt Erfurt benötigt.

    Wenn ich mal schnell in der ekligen Jahreszeit in die Wärme fliegen will, geht garantiert kein Flug nach Palma. Aber heute ist alles anders. Jawohl!
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    Hier startet und landet im Minutentakt ein Airbus A320 nach dem anderen.
    Wenn man jedoch bei http://www.flightradar24.com/ nach schaut, stellt man verblüfft fest, das es immer die gleiche Maschine ist.
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    Seit heute Mittag versucht dieses Flugobjekt zu landen und startet sofort wieder. Eine Runde um Erfurt dann landet sie schon wieder.
    Mir geht es eben auf den Nerv, weil der Airbus jedesmal über unser Bürogebäude fliegt. Wahrscheinlich übt hier ein Pilot.
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    Und Erfurt bietet sich als Übungsplatz an, weil ja doch kaum ein Flieger hier landet.
    Das ist wie ein Sandkasten für Piloten! 
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    Aber echt mal, ich bin schon so genervt, das jetzt der Stecker gezogen wird, weil Feierabend! 

  • Himmelfahrt am Berg

    Seit fast 20 Jahren fahre ich in der Woche mit dem Himmelfahrtstag einsame Radtouren durchs Land. Meist so 500 km auf 5 Tage verteilt.
    In diesem Jahr plante ich ausnahmsweise eine gemeinsame Tour mit Frau an der Mosel. Den Wein dort kann man viel besser in angenehmer Gesellschaft trinken.
    Es sollte aber nicht sein. Eine nicht restlos auskurierte Grippe ist eher hinderlich beim radeln.
    Nun war ich seit Jahren mal wieder zu Himmelfahrt in Erfurt. Früher sind wir an diesem Tag in einer Männergruppe Rad gefahren. Natürlich auch zu den Brennpunkten des Tages. Riechheimer Berg, Stiefelsburg und das Waldhaus waren ein MUSS. Die Strecke war sehr anspruchsvoll, ging es doch so einige Berge rauf und runter. Es war immer ein schönes Erlebnis.
    Seit ich mich dort ausgeklinkt hatte, zerfiel diese Mannschaft. Also kurzfristig etwas auf die Beine stellen war einfach nicht drin.
    In Erfurt und ringsherum ist an diesem Tag immer viel los. Wir entschieden uns für das Bergbahnfest in und um Oberweißbach. (
    Oberweißbach ist ein staatlich anerkannter Erholungsort im Naturpark Thüringer Wald im Weißbachtal.)
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    Dort angekommen kauften wir zwei Tageskarten für die Bergbahn, was gleichzeitig als Eintritt für die Veranstaltungen galt. Mit der Bergbahn die schon 92 Jahre betrieben wird, bin ich als kleiner Junge schon mal gefahren. Schließlich wohnte ich 20 km weiter in Bad Blankenburg die erste 9 Jahre meines Daseins. 50 Jahre danach musste ich einfach wieder mit dem Vehikel fahren.
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    Im offenen Wagen, ein Schienencabrio sozusagen seilten wir uns ab von Lichtenhain/Bergbahn zur Obstfelderschmiede. Eine 15 minütige Fahrt von 663 Meter über NN, runter zu 340 Meter über NN, eine Strecke von 1387 Meter.
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    Bei dem herrlichen sonnigen Wetter und 15 Grad Wärme war die Fahrt ein Erlebnis. An der Talstation Obstfelderschmiede befindet sich ein Haltepunkt der Schwarzatalbahn, die von Katzhütte nach Rottenbach und wieder zurück fuhr. Das Tagesticket gilt auch für diese Bahn.
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    Nach einer Stärkung, natürlich mit thüringer Bratwurst und Watzdorfer Bier, fuhren wir über Schwarzburg nach Rottenbach und zurück. In Rottenbach hatte der Zug 20 Minuten Aufenthalt. Dort war überhaupt nichts los. Tote Hose sozusagen.
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    Zurück in Obstfelderschmiede wurde zum Bier eine Fettbemme mit saurer Gurke gereicht.
    Im geschlossenen Wagen zog uns die Bergbahn wieder nach Lichtenhain/Bergbahn.
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    Dort gibt es noch eine Flachstrecke der Lichterhainer Waldeisenbahn die nach Cursdorf führt. Das konnten wir uns selbstverständlich nicht entgehen lassen.
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    In kleinen Waggons auf einer Schmalspur, mit einem Diesel getrieben Zugmittel, fuhren wir ca. 15 Minuten zur "schönen Aussicht" bei Cursdorf und zurück. Das war eher eine Pioniereisenbahn für Kinder. Aber sehr deteilgetreu vom Personal vorgeführt. Schaffner in Uniform mit Kelle und Pfeife, Kassenautomat am Bauch und Fahrkarten wie in den 60er Jahren aus Pappe.
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    Betrieben wird die Bahn vom Jenaer Eisenbahn-Verein e.V. Nun hatten wir alle Strecken ausprobiert.
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    Im Festzelt tobten volkstümliche Weisen, nach denen die angetrunkenen Männer und teils kreischenden Weibsen die Hüften schwangen. Selbst Kuchenteller sollen aus dem Saal zur Bühne geflogen sein. Außerhalb des grölenden Zeltes  gab es lecker Wurst und Steaks, Wildschwein am Spieß, Bier und Limo, thüringer Pfannkuchen und Wein.
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    Den "übers Knie gezerrten" konnte ich nicht mehr ausweichen. Dazu gab es einen Mosel-Wein vom Feinsten, von einem unerschrockenen Winzer am Moselradweg. Hier schließt sich nun der Kreis zum Anfang meines Eintrages.
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    Ich möchte das Bergbahnfest weiter empfehlen. Es geht noch bis Sonntag und lohnt sich auf alle Fälle. 

  • Burschenschaftsdenkmal bei Eisenach

    Auf der Göpelskuppe, einer Anhöhe bei Eisenach in Thüringen, steht das Burschenschaftsdenkmal.
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    Bis vor ein paar Jahren, als die BAB A 4 noch über die Hörselberge führte, konnte man schön von den Bergen das Denkmal sehen.
    Seit 2010 gibt es die Hörselbergumfahrung, übrigens ein Public Private Partnership (PPP) Projekt, wird das Denkmal kaum noch wahrgenommen. Es war immer ein schöner Blickfang für den Autofahrer.
    Nun ja, die Berge waren eben zu heftig.
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    Ich will hier nicht über die Geschichte des Burschenschaftsdenkmals schreiben, auch nicht über das Verbot der Burschenschaften zu nationalsozialistischen Zeiten.
    In der DDR wurde das Denkmal mit seiner Geschichte einfach weiter tot geschwiegen und es verfiehl zusehens. Es war ein "no go" damals, zu dem Denkmal zu wandern. 
    Wie es so oft im Osten der Fall war, hat die Wende so manch Bauwerk, Denkmal, Altstadt gerettet.
    Aber auch darüber möchte ich mich nicht weiter auslassen.
    Vom Denkmal hat man eine verdammt gute Sicht auf die herrliche bergige Landschaft, auf Eisenach und selbstverständlich auch auf die Wartburg.
    Man kann dort auch recht gut essen. Selbst als Veganer. Das habe ich so nebenbei mitgehört.  
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    Und ja, für alle Weibsen die ihren Besen lieber mit einem Porsche tauschen möchten, hier eine Alternative. 
     

  • Manchmal ...

    ... brauche ich eine Auszeit. Nur für mich, ohne Trubel, ohne Menschen, ganz bewußt allein.
    Nur Stille ... niemand spricht ... kein Radio plärrt ... kein Fernseher flimmert.
    Am liebsten am rauschenden Meer. Nun bin ich jedoch ein gestrafter Mann, der in Thüringen geboren, aufgewachsen und hängen geblieben ist. 
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    Im Grunde lebe ich gern in Thüringen. Aber so ein kleines Meer wäre schon nicht schlecht.
    Mann macht das Beste aus dem was er hat und so nutze ich das Rauschen der Bäume, das Plätschern der Bäche und das Wiegen der Falken im Wind, als Ersatz für das Meer. 
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    Ein paar Stunden genügen, um zufrieden nach Hause zu fahren. Dann ist alles wieder gut.
    (Die Bilder sind vom 3. Mai rund um Dietrichshütte und Schwarzburg)
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    Manchmal ... nach nervigen Besprechungen, meist auch in der Pampa, tut es gut einem technischen Denkmal bei der Arbeit zu zuschauen.
    Das Schiffshebewerk Rothensee bei Magdeburg befördert einen Dampfer vom hohen Mittellandkanal in den tiefer gelegenen Verbindungskanal zur Elbe.
    Andere würden das Glotzen als Meditation bezeichnen.
    Jedenfalls hatten meine Ohren die Ruhe verdient, um den schrillen Klang einer ständig anklagenden, weiblichen Stimme zu kompensieren. 
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    Manchmal ... nutzt man langjährige Vertragspartner auch dann noch, wenn größer gewordene Entfernungen, die Suche eines neuen Anbieters vernünftig erscheinen lassen. Die mobile Rundumleuchte meines Fahrzeuges wollte nach gut 15 Jahren seinen Dienst quittieren. Von jetzt auf gleich!
    Der Bosch-Dienst in Arnstadt hat diesem Ansinnen ein Ende bereitet.
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    Auf dem Weg dort hin, bot sich mir ein Bild der Veste Wachsenburg, als eine der Drei Gleichen.
    Sie wird durch das strahlende Gelb der Rapsblüten noch ein wenig hervor gehoben.
    Rechtes Bild im Kreativmodus impressiv aufgenommen. Sieht aus, als wenn es gemalt wurde.

  • Der Mai hat begonnen ...

    ... und überall blüht es. Schaut mal genau hin. Die Bäume entlang der Strassen blühen was das Zeug hält. Die Natur erstrahlt im satten Grün. Dabei sind diese Bilder noch vom 30. April. 
    Der Walpurgisnacht. Auf dem Hexentanzplatz im Harz hat man ja  für diese Nacht bis zu - 1 Grad angesagt. Keine gute Ansage für Hexen mit gerafften Röcken. 
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    In Erfurt auf dem Domplatz wurde es auch etwas feucht. Der Wein wurde immer wässriger und trieb uns für eine Weile in den Speicher. Dann konnten wir den Klägen von Vital mit Werner Zentgraf und Gotte Gottschalk folgen.
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    Am 1. Mai folgten wir einen Tipp unter der Hand. In Freyburg nahe Naumburg, sollte so eine familiäre Weinmeile statt finden. Es  war tatsächlich eine wunderbare Veranstaltung, bei besten Wetter und herrlicher Stimmung. Ich sollte im Grunde keine Werbung dafür machen, denn dieses kleine, intime Fest des Weines soll nicht zur Weinmeile mutieren.
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    Samstag 2. Mai. Domplatz zum normalen Markttreiben. Wir brauchte eine halbe Stunde mehr, um dort hin zu kommen. Der Brühler Platz war voll gesperrt, ohne das irgendwelche Schilder dies angekündigt hatten. Der Domplatz war besetzt mit Bereitschaftspolizisten und Absperrgitter. Der Eiermann faselte etwas von Hooligans die gegen Salafisten demonstrieren wollen. 
    Meine Güte! Jetzt wird der Satan mit dem Belzebub ausgetrieben! 
    Erst erzürnten mich die vielen Polizisten, dann taten sie mir leid.
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    Zum kochen hatte niemand von uns Lust. Den Spargel machen  wir am Sonntag. So fuhren wir ins thüringer Land, auf der Suche nach einen annehmbaren Biergarten. Nicht leicht, ausserhalb von Erfurt.
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    Wir haben auf dem Possen, nahe Sondershausen eine Oase für Familien und Kinder gefunden. Dort waren wir ja schon öfters. Die Überraschung war enorm, denn man hat sehr viel für die Attraktivität der Ausflugsstätte gemacht.  Ganz toll!

  • April ... April

    Das Wetter spielt mit uns sein April-Spiel und wer sich darüber aufregt hat sonst nichts besseres zu tun.
    Die vorletzte Woche in diesen Monat war unspektakulär.
    3 Tage Büro, 2 Tage im Burgenlandkreis und im Mansfeld-Südharz, die mir die Sicht aus der Keller-Perspektive eröffnete. Nicht gerade prickelnd, aber notwendig.
    Am Freitag Nachmittag durfte ich meine Töchterchen aus Eisenach abholen. Treffpunkt war der Karlsplatz.
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    Ich war ein halbe Stunde vor den Termin dort und sah mich ein wenig um.
    Von 1977-1980 hatte ich in den Nähe von Eisenach zu tun, deshalb kenne ich die Stadt ein bisschen.
    Für diejenigen die Eisenach nicht kennen, gibt es hier ein paar einleitende Worte:
    "
    Eisenach ist eine Stadt im Westen Thüringens und eine der sogenannten Lutherstädte. Sie ist seit 1998 kreisfreie Stadt und das Zentrum Westthüringens sowie der angrenzenden nordosthessischen Gebiete. In der Raumordnung nimmt die Stadt die Position eines Mittelzentrums mit Teilfunktionen eines Oberzentrums ein und ist der Planungsregion Südwestthüringen zugeordnet. Eisenach liegt an der Hörsel am Nordrand des Thüringer Waldes.

    Bekannt ist Eisenach durch die Wartburg oberhalb der Stadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört und im Mittelalter Sitz der Landgrafen von Thüringen war. Dort übersetzte Martin Luther das Neue Testament vom Griechischen ins Deutsche. 1817 fand dort das Wartburgfest statt, eines der wichtigsten Ereignisse des Vormärz. Inoffiziell führt die Stadt den Beinamen Wartburgstadt." 
    Die Stadt hat sich in den letzten 30 Jahren sehr zum positiven geändert. Für mich war sie damals nur eine Stadt nahe der Grenze.
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    Samstag dann der obligatorische Gang zum Markt mit anschließendem Frühstück am Domplatz. Am Bäckerstand steht seit gut einem Jahr ein älterer Fahrschullehrer, der die betagten Frauen anbaggert.
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    Als ich ihm sagte, dass es eine billige Anmache wäre, fragte er mich doch ob meine Frau noch Auto fahre! 
    Danach Einkauf der Balkonpflanzen und wühlen in der Erde. Die frische Blumenerde hat gestunken, als hätte man sie in die Gülle der Schweineställe gelegt. Nach dem ersten Gießen war der Gestank zwar weg, in meiner Nase hat es jedoch noch Stunden gebraucht.
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    Der Samstagabend trudelte dann in der Stadt bei einem gutbürgerlichen Essen, nebst Wein und guter Musik aus.
    Hier: http://www.haus-zum-naumburgischen-keller.de/
    Heute am Sonntag wurde ja ein Temperatursturz mit Regen angesagt. Da am Vormittag noch die Sonne schien, machte ich unsere Räder für die neue Saison klar. Ketten putzen und pumpen war angesagt. Eigentlich müssen die Räder nochmal zur Durchsicht. Speichen nachziehen, Bremsen auswechseln und Schaltung einstellen. Aber jetzt werde ich wohl in den nächsten 2 Wochen keinen Termin mehr bekommen. Dann soll nämlich die Tour an der Mosel beginnen.
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    Nachmittags kam das Wetter wie angesagt. Darüber half dann auch der erste Spargel nicht hinweg. 

  • Sie sind schon unter uns ...

    ... komische Gestalten mit rätselhaften Kisten, die sich verdächtig benehmen, sind schon direkt unter uns.
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    Sie tarnen sich mit seltsamen Gewändern und verhüllen ihre Konturen mit Nebel, der aus komischen Töpfen kommt, die dort rausragen wo wir unsere Nasen haben. Es gibt jedoch Hoffnung! Denn eine als Frau getarnte Kreatur der NSA ist ihnen schon auf den Fersen.
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    Mit altmodischer Kamera vollführt sie einen Kriegstanz um die fremden Wesen. Diese Abschreckungstaktik hat zwar im Vietnamkrieg nicht gewirkt, aber bei den hier entdeckten Primitivlingen könnte das ausreichen. 

  • Demokratie funktioniert nur eingeschränkt"

    Tatort: http://www.weinhaus-zieger.de/de/biergarten.html 
    Zeit: Sonntag den 19.04.2015, ca 13:30 Uhr
    Beteiligte Personen: Mutter, 2 Mädchen ca. 7 und 9 Jahre alt, Vater und Sohn ca. 13 Jahre alt.
    Situation: Während einer gemeinsamen Radtour an der Gera durch Erfurt, nach den Mittagessen im o.g. Biergarten der Weinstube zu Gispersleben.
    Mutter war mit den Mädchen Pippi machen, Vater war mit Sohn pinkeln.
    Man traf sich im Biergarten zum Anlegen der Radhelme.
    Sohn spricht: "Wir machen eine Abstimmung!"
    Vater: "Folgender Vorschlag. Wir fahren zum Fischmarkt ..."
    Sohn zwischendurch: "In Klammern - Umweg!"
    Vater: "Lass mich ausreden. Am Fischmarkt gibt ein lecker Eis."
    Sohn: "Das ist ein Umweg!!! 
    Vater: "Wer möchte ein Eis?"
    Sohn: Hey das ist ein Umweg!!!"
    Tochter 1: "Ich will Eis!"
    Tochter 2: "Ich möchte auch Eis!"
    Vater: "Ich mag ebenfalls ein Kugel Eis."
    Mutter: Sagt nichts.
    Sohn: "Also wenn ihr den Umweg fahren wollt, dann kann ich direkt nach Hause fahren. Gebt ihr mir den Schlüssel?!"
    Vater (stand sehr knapp neben mir): "Wir fahren erst einmal los."
    Sohn (schon hyperventiliert)(unnatürlich hohe Stimme): "Ich will aber allein nach Hause fahren!!!"
    Vater (kann den Jungen verstehen, ist total genervt, will keinen Aufstand vor den Leuten): "Lass uns erst einmal los fahren."
    Sohn: macht was Papa sagt und kocht.
    Mutter: sagt nichts, verzieht keine Miene, ist farblos.
    Scheiß Demokratie!!!!  
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  • Die Erste ...

    ... Woche im Frühling und nach dem Urlaub, haben wir nun auch wieder geschafft. Die Zeit gibt mir das Gefühl immer schneller zu werden.
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    Knapp ist der leidige Nachsonntag absolviert, ist auch schon wieder Freitag. Die Woche war angefüllt mit Büroarbeit und Besprechungen. Das Fahrzeug musste nach der Inspektion und dem Reifenwechsel für den Sommer vorbereitet werden. Messgeräte auf Vordermann bringen, eichen und den Winterdreck entfernen.
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    Am Donnerstag eine Fahrt nach Meissen und in die sächsische Schweiz. Und das am "Blitztag". Überall standen die Dinger stationär und mobil.
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    Da kann man nur wie ein Beamter fahren und dass macht müde. Kurz bevor ich auf der Autobahn eingeschlafen bin, drehte ich die Musik auf "Wehtunlautstärke", kam wieder in Schwung und batsch, erwischte mich ein Blitzer in der Tempo 100-Zone. Das Leben ist so grausam zu mir!!!
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    Zum Ausgleich wird am Samstag ein Whiskyseminar in der abendlichen traditionelle Strassenbahn zelebriert und am Sonntag ziehen wir uns "
    Elvis - Das Musical " in der alten Oper rein.
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    Und wisst Ihr was? Dann ist schon wieder "Nachsonntag"!!!  

  • Der Osterurlaub ...

    ... ist nun Geschichte. Wir sind dem kalten Wetter hier entronnen und haben 7 Tage im angenehmen Klima von Mallorca unsere Sinne auf Frühling eingestellt.
    Als wir in Leipzig landeten, empfing uns ein ebenso angenehmes Klima wie im Urlaub. Herz was willst Du mehr!?!
    Die Tage auf der Insel vergingen wie im Flug.
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    Gebadet haben wir nicht, aber unsere Füße gewässert. Abends haben wir den Sonnenuntergang schön gemütlich und bei einen guten Tropfen bewundert.
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    Manchmal auch etwas später am Abend die gute Laune aufgefrischt.  
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    Wobei man abends unbedingt die Garderobe wechseln sollte, denn die Temperaturen gehen nach dem Sonnenuntergang rapide den Bach herunter.
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    Es gab viele Urlauber die sich gern am Pool gebräunt haben, indes wir lieber Spritztouren ins Land unternahmen, um schattige Plätzchen zu finden und heimische Spezialitäten zu naschen.
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    Anfang April ist es noch still auf der Insel. Wenig Rummel der Touristen, kaum Belästigung durch "fliegenden Händler".
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    Und verhungern kann man dort auch nicht. Glückliche Schweine haben ein ganzes Areal ungestört für sich. Wer das einheimische Essen nicht verträgt, hat alle Möglichkeiten.
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    Deutsche, britische, niederländische und noch viel mehr Restaurants gibt es im Bereich von Palma überall. Nur die Griechen findet man kaum.
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    Und wie sagt man so schön ... Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub. 

  • Es ist zum Grausen

    Das Wetter!
    Wir haben den 2. April und es fallen dicken Schneeflocken vom Himmel.
    Ostern im Schnee.
    Das habe ich schon an den warmen Tagen im Februar befürchtet.
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    Leider ist die Wirklichkeit noch schlimmer wie die Ahnung.
    Vor 2 Jahren war das Wetter zu Ostern genau so wie jetzt.
    Damals haben wir aus einer geplanten Radtour einen Trip zum Flughafen gemacht und für den nächsten Tag einen Flug nach Palma gebucht.
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    Erfurt war damals weiß vom Schnee und wir kamen in Palma bei 18 Grad an.
    Der leichte Wind bließ uns eine angenehme Luft um die Nase, die Menschen sahen entspannt aus, die Cafe`s hatten die Tische und Stühle nach draussen gestellt und man sah Männer in kurzen Hosen und Frauen mit wippenden Röcken.
    Eine ganz andere Welt. In 2015 wiederholt sich das Szenario.

  • Nächtliche Ruhestörung

    Heute morgen vor 6 Uhr.
    Ich befinde mich im warmen Bett und beginne langsam mit der Aufwachphase.
    Dann hämmert es wie ein Maschinengewehr.
    Pause.
    Und wieder dieses helle Hämmern.
    Schon bin ich hellwach, der nervige Ton treibt mich aus dem Bett.  
    Rein in den Morgenmantel und Kontrolle auf dem Balkon. Das Hämmern ist sehr klar zu hören.
    Meine Augen verengen sich zum Jägerblick und erfassen den Störenfried.
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    Es ist ein Specht!   
    Der Kerl hängt an der Fassade des Nebengebäudes und hämmert lustig auf die Styropur-Dämmung.
    Ich kann es kaum glauben und versuche ihn mit der Kamera einzufangen.
    Die Bilder werden nicht gut. Schon gar keine Nahaufnahmen.
    Dann lässt der Kerl die Fassade in Ruhe und sucht sich hoffentlich einen der vielen großen und alten Bäume.
    Ich musste mal wieder erkennen, das nicht nur die Weibsen nervig sein können. 

    "Warum tun die Spechte das?

    Offenbar erwecken die Fassaden bei den Tieren den Eindruck eines Baumes: Die raue Struktur des Verputzes gleicht der Baumrinde. Das Dämmmaterial hat in etwa die gleiche Konsistens wie weiches, vermodertes Holz. Und beim Trommel auf Styropor hört es sich ähnlich an wie beim Trommeln auf hohlem Holz. Findet der Specht dort auch noch Insekten, fühlt er sich gleich heimisch und untersucht auch die tieferen Schichten unter der "Rinde". Wird eine frisch verputzte Wand durch einen Specht aufgehackt, ist dies natürlich sehr ärgerlich."
    http://www.lbv.de/ratgeber/konflikte-mit-tieren/specht-an-fassade.html

  • Also echt mal

     ... Frauen können nervig sein!
    Wenn der Mann, seiner Frau erlaubt die Hemden zu bügeln, statt sie zur Reinigung zu bringen, bringt das auch nur Ärger mit sich. (Blöder Satz)
    Gebügelt wird zu Zeiten wo ich noch arbeite und selten komme ich zum Zusehen.
    Bügeln muss wohl so einfach sein, dass dabei auch noch Musik gehört werden kann.
    Ich bin für solche Arbeiten nicht mehr geeignet. Das musste ich vor ein paar Jahren feststellen. Ich würde die Hemden garantiert in die Reinigung bringen.
    Und Musik hören, ist nicht Musik hören.
    Es müssen unbedingt die komischen Töne eines Andy Borg sein. Meine Güte ... wer kann sich denn diesen Schmalz anhören?!
    Meine Frau kann!
    Doch jetzt kommt es: Der CD-Spieler im Bügelzimmer  will nicht mehr! Eine Katastrophe! Das formschöne Radio will keine CDs mehr lesen. Nun könnte man die ganze Sache ja mit einem MP3-Stick umgehen. Keine Chance. Das Display am Radio zeigt die Titel nicht an.
    Ich kann das Radio ja verstehen. Die Titel von diesen CDs würde ich auch nicht anzeigen wollen.
    Also brauchen  wir einen anderen Spieler, der nicht so störrisch ist wie das formschöne Radio oder ich.
    Im Mediamarkt, gleich gegenüber von uns ließen wir uns "beraten".
    Uns wurde unmissverständlich klar gemacht, das CDs ein Auslaufmodell sind. Mir gingen sofort meine Schallplatten durch den Kopf und meine Frau hadert seit dem mit ihren Tonbandkassetten in der ollen Schublade. (Einen Kasettenrecorder haben wir auch nicht mehr.)
    Ich schweife ab!
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    Wir entschieden uns also für ein Internetradio mit einem Display. Dann ging der Spaß los!
    Das Ding musste mit dem Router verbunden werden und weitere Einstellungen waren vorzunehmen. Dummerweise hatten wir am frühen Abend Gäste und unter Druck wird das nichts mit den Einstellungen.
    Jetzt ist alles soweit eingerichtet.
    Der Himmel weiß warum es im Zeitalter der Technik immer komplizierter wird neue Geräte in Betrieb zu nehmen. Jedenfalls funktioniert das Ding mit dem MP3-Stick und dem Display.  Andy Borg kann seinen Schmalz ohne Probleme beim Bügeln versprühen.
    Ich fürchte nur ... das neue Radio wird die volkstümlichen Weisen auch nicht überleben. 
    Der Klang ist unerwartet gut und meine Hemden sind künftig wieder gebügelt. 

  • Sonnenfinsternis

    Manchmal hat man im Büro einen Platz an der Sonne.
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    Im Sommer hasse ich mein Büro. Die Sonne sticht unbarmherzig durch die 3 großen Fenster und heizt den Raum bis auf 40 Grad auf. Gegen die Strahlung wurden Rollos angebracht, dadurch werden die Lichtstralen gemildert.
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    Für die heutige Sonnenfinsternis habe ich also einen Logenplatz ganz für mich allein. 

  • Oberhof ...

    ... ist eine Landstadt im Landkreis Schmalkalden-Meiningen in Thüringen. Sie liegt am Kamm des Thüringer Waldes auf etwa 815 m ü. NN in der Nähe des Rennsteigs.
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    Oberhof ist als deutsches Wintersportzentrum bekannt. Besonders populär sind hier die Sportarten Biathlon, Rennrodeln bzw. Bobsport, Skilanglauf und die Nordische Kombination.
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    Die Stadt lebt vom Tourismus. Im Jahr 2009 kamen 132.000 Gäste mit insgesamt 426.000 Übernachtungen nach Oberhof. Damit ist Oberhof nach Erfurt und Weimar der meistbesuchte Ort in Thüringen sowie der meistbesuchte Ferienort im Thüringer Wald. Es ist auch ein staatlich anerkannter Luftkurort.
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    Also ich wollte heute noch mal so richtig Schnee sehen und anfassen, bevor der Übergang vom Winter zum Sommer da ist. Und  so toll ist es im Büro ja auch nicht. 
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    Dank der BAB 71 ist Oberhof in weniger als eine Stunde von Erfurt aus zu erreichen.
    Der Ort selbst ist nicht interessant. Die Wintersportanlagen aber schon.
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    Und wenn man dort schon einmal ist, kann man auch zur Wegscheide zwischen Oberhof und Luisenthal fahren, denn dort gibt es eine der besten thüringer Bratwürste überhaupt.
    So, jetzt habt auch Ihr mal wieder Schnee gesehen, bevor es am Wochenende wieder kalt wird. 

     

  • Schmidt gegen Weicheinismus

    In einem politisch korrekten Land, in dem alles grün wird ist die Sehnsucht nach wunderbarer politischer Unkorrektheit größer denn je. Die CDU, der FC Bayern, RWE... selbst die BildZeitung wird grün.
    a_S
    Gut, der Ausbilder ist auch grün, aber olivgrün. Und das macht den Unterschied. Gerade die kleinen Gemeinheiten des Alltages lassen die Glückshormone sprießen. Geh doch mal in den Bioladen und bestell dir einfach mal ein Ei aus der Käfighaltung…Ruf doch mal die Hotline an und brüll direkt los - warum sich erst ärgern lassen...? Drängel dich mal in der Einkaufsschlange vor und erzähl allen, dein Porsche Cayenne steht mit laufendem Motor vor der Tür - sie lassen dich durch …!
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    Ausbilder Schmidt passt auf, dass unsere "piep-piep-piep-wir-haben-uns-alle-lieb-Gesellschaft" nicht eine Generation von "Bettnässenden ja Sagern" heran zieht. Jaaaa, wer will denn beim Fußball die stille Treppe statt der roten Karte? Wer will denn zu einer Politesse sagen "ja sie haben recht, es tut mir leid" anstatt sie in Grund und Boden zu beschimpfen. Und nein, wir wollen keinen Unisextarif für die Kindergartengebühr. Jungs kloppen sich und Mädels ziehen sich an den Haaren. Basta. Zum Glück haben wir unseren Ausbilder Schmidt, denn dieser opfert sich mal wieder und geht ganz selbstlos in den Kindergarten um präventiv mit den Kindern zu arbeiten: keine Macht dem Weicheinismus! Jawoll. Und wer kann uns besser erklären, wie man sich gemein durchs Leben mogelt, als unser Schmidti? Sind wir doch mal ehrlich, nett sein können andere besser. Ausbilder Schmidt, der Meister des feingroben schwarzen Humors ist zurück. Und es geht ihm guuuut, sehr gut sogar "SCHLECHTEN MENSCHEN GEHT ES IMMER GUT !!!"

    Zitat: http://veranstaltungen.meinestadt.de/erfurt/event-detail/29671242

    Das wird sicher heute Abend wieder spasig werde. 

  • Es ist Warmlaufzeit ...

    ... für die fliegenden Weibchen mit Frauenquote.  
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    Wir dürfen also die Füße still halten und uns auf einen bunten Luftkampf freuen. 
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  • Jetzt soll der Frühling ...

    ... doch schon kommen.
    Letzte meterologische Meldungen behaupten das Horrorszenario!
    Ich kann Euch beruhigen. Erst jetzt schauen die Schneeglöckchen.
    Es kommt also noch mal Schnee ... oder so!
     
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    Also glaubt nicht alles was in den Nachrichten gesendet wird.

    Heute Abend wurden wir ein Stück in eine schöne vergangene Zeit zurück versetzt.
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    A SPECTACULAR NIGHT OF QUEEN - A Tribute To The Greatest Rockband

    Wer kennt nicht die unsterblichen Hits der einzigartigen Band Queen, Hits wie „Who wants to live forever“, „We will rock you“ oder „Radio Ga Ga“. Mit einer faszinierenden Bühnen-Show und beeindruckender Ähnlichkeit zum Original lassen „The Bohemians“ die glorreichen Zeiten Freddy Mercurys und seiner Band wieder aufleben.

    Meine erste Platte war von den Queen. Im Osten eine wahre Rarität.
    Es war ein toller Abend. 

  • Der meteorologische Frühling ...

    ... hat begonnen. Das hat nichts mit dem richtigen Frühling zu tun.
    Die Meteorologen teilen die Jahreszeiten in Monaten ein. Anfang Dezember bis Ende Februar rechnen sie zum Winter. Daraus folgt, der März gehört schon zum Frühling.
    Im Grunde haben sie ja recht. Denn ab dem 20. März 23:45 Uhr beginnt der kalendarische Frühling und somit im März. 
    Astronomisch wird der Frühling auf der Nordhalbkugel durch das Primär-Äquinoktium (Primär-Tag-und-Nacht-Gleiche) festgelegt.
    Ich habe jedenfalls schon Märzenbecher und Krokusse an diesem Wochenende gesehen. Trotzdem werden wir schon noch ein paar Tage warten müssen, bis wir unseren Körper der Sonne zeigen können.
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    Am Wochenende zeigten die Stoffhändler auf dem Domplatz ihre Schätze. Ich war wie jedes Jahr beeindruckt von der Fülle und Farbenpracht der Stoffe. Dieser Markt ist ein Magnet für viele Erfurter und Besucher aus dem ländlichem Umfeld.
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    Den Deutsch-Holländischen Stoffmarkt gibt es in Erfurt erst seit 2013.
    "Stoffe, Kurzwaren, Kindersachen, Bastelsets, Schmuckaccessoires es wurde gedrängelt, gewühlt, gefühlt und gewählt."

    http://erfurt.thueringer-allgemeine.de/web/lokal/leben/detail/-/specific/Deutsch-Hollaendischer-Stoffmarkt-lud-auf-Erfurter-Domplatz-ein-657191567
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    Handarbeiten scheinen wieder im Trend zu liegen, die Massenwaren aus den Supermärkten haben wohl ihren Höhepunkt schon hinter sich.
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    Am Abend dann ein weiteres Mal die Rocky-Horror-Show in der alten Oper. Ein Erlebnis welches ich auch weiterhin gern wiederholen möchte.
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    Heute ein Erlebnis am Leipziger Flughafen. Ein asiatische Drehteam versucht etwas mit einem Trabi  auf die Reihe zu bekommen. Sie haben gefrohren, hatten Frust, denn der Trabi wollte nicht so wie  sie es brauchten. Dann die Erlösung.
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    Trabi startete doch noch, der Vorplatz sah aus, als hätte man Tränengas geworfen und die Reizung der Schleimhäute erinnerte an vergangene Zeit. 
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    Ach ja, dann ist da immer noch der Pamps, der zwar gut schmeckt, den man aber mit geschlossenen Augen schlucken sollte. 

  • Puppenstubenmuseum zu Erfurt

    Schon im September letzten Jahres fiel uns die Werbung an der Brücke vom Schmidtstedter Knoten auf. In Erfurt am Fischersand soll ein Puppenstubenmuseum eröffnet haben. Damit war unsere Neugier geweckt. Und wie das immer ist, nahmen wir zwar die Information auf, doch kurz danach wurde sie von anderen Eindrücken überschrieben.
    Am Sonntag gegen Mittag brachen wir auf, um zum Tag der offenen Tür des Willrodaer Forthauses in der Nähe von Schellroda zu fahren.
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    Doch irgendwie hatten wir dort mehr erwartet. Auf dem Gelände vom Forsthaus fanden sich ein paar Stände an denen man Schafwolle und fertige Produkte daraus kaufen konnte. Einer verkaufte Honig, daneben ein Stand mit Mützen und Hüte, ein Marketenderstand, die Eichsfelder brachten auch ihre Waren an die Frau und man konnte thüringer Wildbratwurst essen.
    So kurz nach dem Frühstück war uns nicht nach essen zumute. Also fuhren wir zurück in die Stadt und wanderten ausgiebig durch die Altstadt. Die Sonne meinte es am Sonntag gut mit uns, was auch viele andere Erfurter und Besucher in die Stadt lockte.
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    Es gab auch schon einige Unverwegene, die sich bei einem Glas Wein oder Kaffee  vor dem Wirtshaus setzten. Dafür war es uns jedoch noch zu kalt.
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    Zu Hause wartete ein leckeres Chili con Carne auf uns (wohl mit ein wenig zuviel Knoblauch, wie sich heute herausstellte), weshalb wir dann doch zurück gefahren sind.
    Doch unterwegs sahen wir wieder die Werbung für das Puppenstubenmuseum.
    Nach dem Essen zogen wir also nochmal los.
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    Zum Fischensand 9, ganz in der Nähe vom Domplatz. Das kleine Museum ist fein eingerichtet und zeigt in 3 Räumen Puppenstuben, Puppenküchen, Kaufmannsläden und Bauerhöfe.
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    "
    Die Sammlung Rebettge-Schneider gliedert sich in Puppenstuben, Puppenküchen, Kaufläden, Bauernhöfe sowie seltene Spielzeugeinzelstücke. Sie zeigt anhand zahlreicher Exponate, die aus der Zeit zwischen 1890 und 1980 stammen, unterschiedlichste Facetten der Entwicklung der Puppenstube. Wir werden in eine Guckkastenwelt entführt, in der wir Gegenstände, zum Teil längst vergessene Gerätschaften wieder-entdecken, die es so in unserem heutigen Umfeld gar nicht mehr gibt, an die wir uns erinnern, von denen wir unseren Kindern und Enkelkindern erzählen und so Geschichte und Geschichten teilen und mitteilen können." Zitat: http://erfurter-puppenstubenmuseum.de/sammlung.html 
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    Ich kann einen Besuch des kleinen Museums empfehlen. Nicht nur Kinderaugen glänzen dabei.
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    Nach dem konzentrierten Bewundern von Spielzeug kann man sich gut bei einem Wein in angenehmer Atmosphäre entspannen. Manchmal findet man auch so manch Beutel zum lächeln.  

  • Grüner Smoothie

    Ich hätte nicht gedacht das solch Gesöff auch schmecken kann.
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    Mango
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    Blattspinat
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    eine Dattel
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    zwei Bananen und Wasser dazu ...
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    Alles gemixt und dann sieht es aus wie Kinderkacke.
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    ... und zum Schluß schmeckt das auch noch ... 

  • Riechheimer Berg

    In den fast 7 Jahren, die ich hier im Blog mein Unwesen treibe, sind schon so einige Einträge über meine Heimatstadt Erfurt eingeflossen.  Die Geographie kam sicher immer ein wenig zu kurz. Das will ich heute ändern. 
    "Erfurt liegt am Südrand des Thüringer Beckens, im weiten Tal der Gera, eines Zuflusses der Unstrut. Im Süden wird das Stadtgebiet von den bewaldeten Höhen des Steigerwald umgrenzt. Die größte Ausdehnung des Stadtgebiets beträgt von Nord nach Süd 21 km und von Ost nach West 22,4 km. Durch die Lage der Stadt im Übergang vom Thüringer Becken zum Vorland des Thüringer Waldes schwankt die Höhenlage im Stadtgebiet zwischen 158 m über NN im Norden und 430 m über NN im Südosten."
    Erfurt
    "Daberstedt" von Michael Sander - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons - http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Daberstedt.PNG#mediaviewer/File:Daberstedt.PNG
    Also ich wohne im Stadtteil Daberstedt, an der Grenze zur Schmidtstedter Flur, ca. 500 Meter Luftlinie vom Hauptbahnhof entfernt, auf einer Höhe von 200 m über NN.
    Eine sichere Lage vor Überflutung. Aber dafür haben unsere Altvorderen schon genialer weise mit dem Flutgraben vorgesorgt.

    Daberstedt liegt im Süden der Stadt und je weiter man in Richtung Südosten fährt, umso höher muss man steigen. Windischolzhausen liegt bei ca. 280 m über NN. Von dort führt unterhalb des Willrodaer Forst, die einzigste Straße direkt nach Schellroda, welches schon zum LK Weimarer Land gehört. Dort verzeichnen wir schon 405 m über NN. Also gute 200 Höhenmeter Unterschied zu Daberstedt auf knapp 8 Kilometer Länge. Das macht sich im Winter schon sehr bemerkbar.
    Weitere 2 Kilometer in südöstlicher Richtung liegt der Riechheimer Berg, die höchste Erhebung nahe der Landeshauptstadt mit 513 m über NN. Ein Ausflugsziel der Erfurter zu allen Jahreszeiten. Im Winter kann man auch sehr gut mit Langlaufski von Schellroda bis zum Riechheimer fahren, wenn ... die Schneefallhöhe bei 400 m liegt. 
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    Seit 1895 befindet sich auf dem Berg eine gleichnamige Gaststätte. Ihr Kern ist ein von einer Ausstellung in Erfurt umgesetztes typisches mittelthüringisches Bauernhaus, das von Gastwirt Hüther aus Riechheim errichtet wurde und als Thüringer Bauernhaus 1894 von Emil Schönau in Kranichfeld für die Gewerbe- und Industrie-Ausstellung in Erfurt hergestellt worden war. 
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    Südlich der Gaststätte steht ein Bismarck-Denkmal der "Riechheimer Berggemeinde" aus dem Jahre 1907. Das an einer Kalksteinmauer befindliche Medaillon des Reichskanzlers ist die Nachbildung eines Originals aus Bronze, das die Gastwirtsfamilie Limprecht/Büchner von 1945 bis zur Wende im Keller sichergestellt hatte. 1995 wurde das vervollständigte Denkmal wieder eingeweiht.
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    Gestern war es bei mir mal wieder so weit. Ich durchbrach den verordneten Stubenarrest und floh auf den Riechheimer. Die frische Luft tat gut. Der dort liegende Schnee kann zwar nicht mehr zum Wintersport benutzt werden und doch gab das stechende Weiß positive Signale ans Hirn.
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    Selbst die Gaststube hatte geöffnet und der Ofen gab wohlige Wärme. Der Wirt servierte Kännchen Kaffee, mit der Belehrung, die Metallkanne beim Eingießen zu öffen. Der Käsemarmorkuchen war noch warm, also selbst gebacken und schmeckte wie bei Omma auf der Ofenbank.
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    Ein älteres Ehepaar in Wanderklamotten, ein Schwulenpaar mit neckischen Halstüchern und sehr lauter Aussprache und ein 50 jähriger Sohn mit Mutter, der ihr erklärte wie sie mit der Rente umzugehen hätte. Für Unterhaltung war eben auch gesorgt. Zur Tarnung fummelte ich an mein Handy rum, was der rührige Wirt zum Anlass nahm mir WLahn anzubieten, ich staunte erst und winkte dann ab. Die anderen im Raum sollten ja nicht mitbekommen das ich interessiert lauschte.
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    Ja ... was wollte ich eigentlich ... schau auf den Titel ... ach genau ... Leute, der Riechheimer Berg ist immer einen Ausflug wert! 

  • Winter die zweite ...

    Hier in Erfurt ist es so um die Null Grad kalt. Der Wind macht das Kälteempfingen auch nicht besser. Überall liegt ein bisschen Schnee und doch ist es nicht weiss. Das Wetter in Erfurt sollte sich entscheiden.
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    Entweder Winter und Schnee oder Frühling. Die tapferen Marktverkäufer holten sich am Samstag kalte Füße. Selbst das Weichei von Eiermann brachte seine dicken Eier wieder an den Mann oder die Frau.
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    Und bei den Klamottenhändlern muss eine neue Ladung hochmoderne, schicke Kittelschürzen eingetroffen sein. Ein Traum für jede Frau.  
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    Am Samstag wurde im Rahmen des MDR-Wintermärchens in Masserberg mit Schnee modelliert. Nächste Woche wird gleiches in Johanngeorgenstadt und übernächste Woche in Harzgerode stattfinden.
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    Wir waren neugierig was in Masserberg entstanden ist. Und auf den Schnee freuten wir uns auch.
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    Wir mussten ganz schön suchen um den Platz mit den Schneefiguren zu finden.
    Und man muss sehr genau hin schauen um die Figuren zu sehen.
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    Jedenfalls auf dem Bild. Ein Haus, ein Säbelzahntiger, ein Schuh, eine Rennsteigbaude, 
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    ein Ball, eine Wasserstelle und eine Eule. Jetzt wollen wir doch mal sehen was Sachsen und Sachsen-Anhalt auf die Beine stellt.
    http://www.mdr.de/mdr-um-4/mdr-wintermaerchen100.html
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    Für heute reicht es wohl mit dem Schnee. Jetzt brauche ich etwas warmes für innen. 

  • Winter ...

    ...jetzt hat er uns! Gestern war ich im Harz unterwegs. Von Erfurt kommend, über Mansfeld, Aschersleben auf die B 6 (als Ersatz für eine Autobahn), nach Halberstadt.
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    Unterwegs dröhnte der MDR Sachsen-Anhalt dass es im Harz bis zu einen Meter Schnee gibt. Ski und Rodel gut. Nun gut, ich hatte in Halberstadt zu tun und ein Termin in Wernigerode kam nicht zustande.
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    Winterferien eben. Also nutzte ich die Zeit um den Harz  auf Winter zu prüfen. Meine Tour ging über Elbingerode hoch nach Elend, Sorge, Tanne und Benneckenstein. Winter wie ich ihn mag.
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    Leider hatte ich meine Ski nicht mit.

  • Geniale Architektur der Natur

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    Eine Knolle Knoblauch, wie sie auf den Frühling wartet. 

  • Die Sonntage ...

    ... sind im Januar grau und kalt. Wenn wenigstens Schnee liegen würde, würde das helle Weiß Licht spenden. An solchen Tagen kann man nur auf dem Sofa fläzen oder durch die raue Natur wandern.
    Wir haben einen Zwischenweg gefunden.
    Mit dem Auto durch das Land fahren, immer auf der Suche nach Schnee oder einem anderen Lichtblick.
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    Am 2. Sonntag des Jahres, dem 11.01. fuhren wir nach Frauenwald. Ein Wintererholungsort zu dem wir noch vor 15 Jahren jedes Mal in den Winterferien gefahren sind. Dort lag immer genügend Schnee zum Ski fahren und Rodeln. Leider ist es auch dort mit der Schneepracht vorbei und der Ort vegetiert nun so vor sich hin. Viele Urlauber bleiben aus und damit versiegt auch die Haupteinnahmequelle vieler Frauenwalder.
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    Am 3. Sonntag, den 18.01. fuhren wir über Saalfeld die B 281 hoch nach Neuhaus am Rennweg. Mehr als 800 Meter über dem Meeresspiegel. Dort sah es genauso aus wie eine Woche zuvor in Frauenwald. Der dort liegende Schnee war schon ein paar Tage alt und reichte auf keinen Fall für Wintersport. In einer Rennsteigbaute haben wir so leidlich zu Mittag gegessen.
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    Wir bildeten uns ein, dass Thüringer Klöße und Rinderroulade ein Standartessen am Rennsteig ist und damit die Gaumenfreuden garantiert sind. Aber nicht dort. Die Klöße waren Spitze. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Die Roulade mit samt der hellen Soße (wie man diese Farbe bei einer Rindsroulade hinbekommt ist mir ein Rätsel) schmeckte nicht. Zu zäh und ohne dem typischen Geschmack.
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    Beim Rückmarsch zum Auto, durch den Wald konnte ich noch ein paar tolle Bilder machen. Etwas bizarr waren die Büsche und Bäume mit Reif bedeckt und der mit Moos überzogene Baumstumpf bildete die Grundlage für neues Leben, einschließlich für Pilze mitten im Winter.

    Am 4. Sonntag, den 25.01. sind wir in die gegengesetzte Richtung gefahren. Sömmerda, Kölleda, Laucha nach Freyburg. Über Freyburg thront das thüringische Schloss Neuenburg. Nichts Neues, denn hier war ich des Öfteren bei meinen Reisen.
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    http://mreddy.blog.de/2012/09/06/freyburg-14686358/
    http://mreddy.blog.de/2010/06/29/schloss-neuenburg-freyburg-unstrut-8887883/
    So hatte ich jedenfalls gedacht. Die mittelalterliche Gaststätte wurde in der Zwischenzeit komplett umgebaut, aller Kram wurde entfernt, so dass die wunderschönen Gewölbe zu Geltung kommen. Auch die Wirtsleute haben gewechselt. Das Mittagessen kann ich mit guten Gewissen weiter empfehlen. Sehr schmackhaft und mit Liebe zubereitet und dabei noch äußerst preiswert.
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    Der Blick vom Schloss ins Land ist selbst im grauen Januar eine Augenweide.
    Zurück fuhren wir immer entlang der Unstrut bis zur noch nicht vollendeten Autobahn A 71 die uns bequem nach Erfurt leitete.
    Ach ja, unterwegs hörten wir die Hörversion "Die Mütter-Mafia und Friends" und hatten immer ein Grinsen auf den Lippen.
    http://books.google.de/books/about/Die_M%C3%BCtter_Mafia_und_Friends.html?id=z2CyE-0roK8C&redir_esc=y

  • Ich muss jetzt ...

    ... unentwegt auf folgendem Zitat rumdenken:

    >> Die wohlhabende Hamburgerin ist eine gelungene Mischung zwischen Pferd und Frau.<<
    Wolfgang Joop

    Wie ich schon früher mal feststellen musste, bin ich ein visueller Typ.

  • Manche Sprüche ...

    ... sind einfach genial! 
    Payback

  • Die 2. Kalenderwoche ...

    ... im neuen Jahr 2015 ist nun auch schon wieder Geschichte. Nicht viel geschehen.
    Jeden ein gesundes neues Jahr gewünscht, egal ob man es ehrlich meint oder nicht. Das macht man eben so.
    Ich habe das Bedürfnis eine Bestandsaufnahme zu machen. Das passt nicht Jeden, mach ich aber trotzdem.  Ich bekomme einen Überblick,  weiss wo ich weiter buddeln muss und wo Genügsamkeit besser ist.
    Es ist eine Zeit in der ich zur Ruhe komme kann.
    Wie die Pflanzen oder die Igel und die Bären.
    Trotzdem ist nicht an Winterschlaf zu denken. Schade eigentlich.
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    Samstag mal wieder auf den Markt. Der Eiermann hat sich wie schon so oft als Weichei entpuppt und mir die dicken Eier vorenthalten.
    Den späten Abend habe ich mit meinen Freund in der Notaufnahme verbracht. Kreislaufkollaps und einen Bruch am linken Bein. Wenn es kommt, kommt es dicke. Gute Besserung!
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    Heute waren wir auf die Suche nach dem Winter. Zu Hause sind es + 3 Grad. Gestern waren es +17 Grad. Ekelhaft!
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    Früher waren wir jedes Jahr in den Winterferien in Frauenwald. Rodeln, Langlaufski, Glühwein oder Tee und eine saugute Bratwurst. Unsere Tochter fuhr Ski wie eine kleine thüringische Göttin.
    Heute war der Ort wie ausgestorben. Der Klimawandel bringt seine Opfer.
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    Das Leben kann troztdem sehr schön sein. Man es muss eben nur zulassen. :)

  • Usedom ...

    Wir sind seit langer Zeit mal wieder zwischen den Jahren ausgebüchst.
    Sehr lange kamen wir gar nicht auf die Idee uns den Rummel um Weihnachten und Silvester zu entziehen. "Das macht man eben nicht", wenn man Kinder hat.  Da wollen Oma und Opa, Tante und Onkel usw. ihr Recht einfordern, das Kind zu bespaßen und zu beschenken.
    Nun aber, da das Kind selbst dem Gehabe zu den Feiertagen entflieht, sind wir frei in unseren Entscheidungen und können tun und lassen was wir wollen.
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    Dass es kalt war habe ich ja schon gepetzt.
    An den ersten Tagen hatten wir auch sehr gutes Wetter mit Sonne und Blick frei auf das Meer. Dann kamen die Tage an denen wir uns die Insel rein gezogen haben.
    Wir waren ja nicht das erste Mal auf Usedom. Und doch wussten wir nicht darüber Bescheid, dass dort Erdöl gefördert wird. Wie in Dallas.
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    Wir mussten natürlich auch nach Peenemünde, dem Ort wo Wernher von Braun die Grundlage für die Raumfahrt und auch für die Trägersysteme der Interkontinentalraketen legte.
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    Wir kletterten und krochen durch ein Unterseeboot der Russen und bestaunten die Großrakete Aggregat 4, die in der Heeresversuchsanstalt auch V 2 genannt wurde.
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    Es wird ja zurzeit immer so früh dunkel, auch wenn die Tage wieder länger werden.
    Wolgast erlebten wir in der Dämmerung und natürlich auch im Stau der Zugbrücke über die Peene.
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    Im Ostseebad Zinnowitz steppte am letzten Tag des Jahres der Bär, mit Wintermarkt und Glühwein, der bei wenigen Wärmegraden und einer steifen Brise angesagt war.  
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    Silvester am Strand ... das wollten wir einmal erleben.
    Trassenheide liegt zwischen den Ostseebädern Karlshagen und Zinnowitz. Wenn man am Strand steht und Richtung Meer schaut, dann liegt Karlshagen links und Zinnowitz rechts. In beiden Orten wurde an den Seebrücken Feuerwerke gezündet. Ein Schauspiel welches man nicht immer sieht.
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    Der Neujahrstag ist ja der Muse und Schonung vorbehalten. Man geht an die frische Luft, wenn sie schon vertragen wird oder hört dem Neujahrskonzerten andächtig zu.
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    Wir fuhren nach Karlshagen, bekamen dort ordentlich Wind um die Nase und Glühbier zum Einheizen.
    Die Eingeborenen versuchten sich mit Weihnachtsbaumweitwurf und verbrannten am Strand das letzte Holz. 
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    Am Abend waren wir dann in Heringsdorf. Im Kaisersaal des Maritim-Hotels gab Manfred Krug und Uschi Brünning einen Lese- und S(w)ing-Abend. Das war ein gelungener Ausklang des Neujahrsabends.
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    Jetzt sind wir wieder wohlbehalten in Erfurt gelandet, haben alle Weihnachtsutensilien in den Keller verbannt und genießen ein ruhiges Wochenende.
    Ich wünsche alles Lesern ein gutes und gesundes Jahr 2015. 

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